Gartenschau in Alzenau hofft trotz Hitze-Dämpfer auf 300 000 Besucher
Es blühen die Prognosen

Die Veranstalter der Landesgartenschau im unterfränkischen Alzenau setzen auf das kühlere Wetter. Jetzt kämen vielleicht die Naturfreunde, denen es bisher zu heiß war, heißt es. Bild: Natur in Alzenau
Archiv
Bayern
30.07.2015
11
0
Trotz der zum Teil tropischen Hitze ist die Bayerische Gartenschau in Alzenau (Kreis Aschaffenburg) bislang ein Besuchermagnet. Seit Pfingsten seien mehr als 206 000 Besucher über das weitläufige Gelände geschlendert, sagte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) am Mittwoch in Alzenau.

Das kühlere Wetter dürfte zudem noch diejenigen Gartenschau-Besucher locken, die die hohen Temperaturen zuletzt davon abgehalten hatten. Bis Mitte August werden bis zu 300 000 Besucher erwartet. "Um diese Marke zu knacken, müssen wir uns anstrengen, aber die Sommerferien werden viele Ausflügler in die Gartenschau bringen", sagte Gartenschau-Sprecherin Jutta Kriegsmann.

Das sehr heiße und trockene Wetter über mehrere Wochen hinweg hat aber auch den Gärtnern viel Arbeit bereitet. "Es war ja nicht nur heiß, sondern auch sehr trocken. Wir hatten wenig ergiebigen Niederschlag", sagte Kriegsmann weiter. Die Gärtner hätten deshalb deutlich häufiger wässern müssen als geplant. "Die Sommerblumen bekamen sogar zweimal täglich Wasser und die Rasenflächen wurden durchgängig bewässert."

Für die Gartenschau ist aus einer Industriebrache in Stadtnähe ein zweiteiliger Park entstanden. Mehr als 500 Bäume und Sträucher sowie 17 000 Sommerblumen wurden gepflanzt, auf etwa 1000 Quadratmetern stehen Stauden. Insgesamt waren für die fast 90 Tage neun Blumenschauen geplant, zwei davon stehen noch aus. Die Gartenschau ist noch bis 16. August geöffnet.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.