Geld vom Staat für die Almen

Eine Almbäuerin mit ihren Kühen auf der Zehnkaser-Alm am Untersberg in den Alpen. Laut Landwirtschaftsminister Helmut Brunner können die Bergbauern auch weiter auf die Finanzhilfe des Freistaats bauen. Archivbild: dpa
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Bayern
06.08.2015
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Bayerns Bergbauern können weiterhin auf die finanzielle Unterstützung des Freistaats hoffen. Allein für die Bewirtschaftung der Almen und Alpen seien in diesem Jahr die Mittel im Rahmen des neuen Kulturlandschaftsprogramms auf knapp vier Millionen Euro verdoppelt worden, sagte Agrarminister Helmut Brunner (CSU) am Mittwoch bei der jährlichen Hauptalmbegehung des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern in Wackersberg bei Bad Tölz.

Mit einer "maßgeschneiderten und immer wieder verbesserten Förderung" unterstütze das Land die Arbeit der Bergbauern seit Jahrzehnten. "Die Tatsache, dass in den vergangenen 40 Jahren keine unserer 1400 Almen und Alpen aufgegeben wurde, zeigt, dass wir die richtigen Rahmenbedingungen setzen", sagte Brunner.

Heuer verbringen wieder rund 50 000 Rinder den Sommer auf den oberbayerischen Almen und Allgäuer Alpen. Dazu kommen nach den Angaben des Ministeriums rund 1000 Pferde, 500 Schweine sowie 4000 Schafe und Ziegen. Die Weidefläche beträgt rund 40 500 Hektar.
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