Heckenschützen-Prozess: Erste Zeugen sagen aus
Arglose Opfer

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Bayern
18.09.2015
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Zwei Opfer des mutmaßlichen Nürnberger Heckenschützen sind von den Schüssen auf ihre Autos völlig überrascht worden. Er habe in der Dunkelheit zunächst an einen Steinschlag geglaubt, sagte am Donnerstag ein 60 Jahre alter Fahrlehrer, dessen Auto im vergangenen November während der Fahrt beschossen worden war. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der 60-Jährige nur wegen seiner jahrelangen Erfahrung in der Lage war, das Auto nach dem Einschuss unfallfrei weiterzusteuern. Der 50 Jahre alte Angeklagte muss sich seit Mittwoch wegen dreifachen versuchten Mordes vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. Von seiner Wohnung in Nürnberg aus soll er Autos beschossen haben. Ihm droht eine mehrjährige Freiheitsstrafe. Das Urteil soll am 13. Oktober fallen. Zu dem Vorwurf der Zeugenbeeinflussung äußerte sich die Verteidigung nur knapp. Es sei beim Versuch geblieben, erklärte Verteidiger Harald Straßner.
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