Herbstkonferenz der Evangelischen Jugend Ostbayerns
"Jesus war politisch"

"Gruppenbild mit Chef" nannten die Delegierten ihr Abschlussfoto. Bild: hfz
Archiv
Bayern
19.11.2014
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(nt/az) Am Ende gabs ein "Gruppenbild mit Chef". Eigentlich ganz ungeplant bannten die ostbayerischen Jugendleiter das Kruzifix im Hintergrund auf ihr Gruppenfoto. Im Jugendhaus Krailing in Prackenbach (Kreis Regen) trafen sich dieser Tage mehr als 30 hauptberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter aus sieben evangelischen Dekanaten, um sich zum Thema "Kirche und Politik" fit zu machen.

"Unsere Jugendleiter - Ehrenamtliche wie Hauptberufliche - sollen ihre Arbeit nicht nur gern, sondern auch richtig gut machen", beschrieb der Vorsitzende, der Schwandorfer Diakon Jürgen Weich, eine der Aufgaben des Treffens. "Wenn sie wieder nach Hause gehen, dann sollen sie etwas mitnehmen, was ihnen in ihrem Engagement in den Kirchengemeinden zwischen Landshut und Weiden weiterhilft."

Referent Gerhard Engel, ehemals Vorsitzender der Landesjugendkammer und des Bayerischen Jugendrings, sagte: "Natürlich war Jesus - ebenso wie Luther - in seinem Auftreten politisch. Und deshalb kann und muss evangelische Kirche eine öffentliche und damit politische Kirche sein." Aber er warnte die jungen Leute auch: "Wer sich aus seinem christlichen Glauben heraus politisch engagiert, der darf nicht unbedingt mit Beifall rechnen."

Bei den Neuwahlen des Leitungsteams trat der langjährige Vorsitzende Jürgen Weich nicht mehr an. Seine Nachfolgerin wurde Christine Heimerl aus Passau.
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