Igel totgetreten: Tierquäler nicht bestraft

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Bayern
28.11.2015
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Ein langwieriges Strafverfahren um ein Fußballspiel mit einem lebenden Igel ist am Freitag in Augsburg ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Verfahren gegen den Angeklagten (49) sei eingestellt worden, berichtete ein Justizsprecher. Laut Anklage hatte er mit einem anderen Mann in Augsburg den Igel als Fußball missbraucht und das Tier mehrfach über eine Straße getreten. Der Igel verendete elend. Mehrere Versuche, die Tierquälerei aufklären, waren vor dem Augsburger Amtsgericht gescheitert. Beim ersten Verhandlungstermin war der Angeklagte nicht erschienen, so dass zunächst Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde. Danach wurde der Prozess mehrfach verschoben. Am Freitag nun konnte ein Zeuge nichts zu den Vorwürfen beitragen. Da der Angeklagte in einem anderen Verfahren bereits zu einer Geldstrafe verurteilt wurde, beantragte die Staatsanwaltschaft die Einstellung des Verfahrens. Auch das Verfahren gegen den anderen Tierquäler war eingestellt worden.
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