Jérôme Boateng macht sich stark gegen Fremdenfeindlichkeit: Fußballweltmeister unterstützt ...
Auch ein Bayern-Star kennt Rassismus

Fußballnationalspieler Jerome Jérôme vom FC Bayern München signiert am Mittwoch auf dem Schulfest der Ferdinand-von-Miller-Realschule in Fürstenfeldbruck eine Gitarre. Bild: dpa
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Bayern
02.10.2014
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Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng hat als Kind rassistische Anfeindungen erleben müssen. "Ich musste ab und zu Rassismus erfahren, ob in der Schule oder im Verein. Ich weiß selber, wie schwierig es ist, als Kind damit umzugehen, vor allem wenn man damit alleingelassen wird", sagte der Profi des FC Bayern München am Mittwoch in Fürstenfeldbruck.

Boateng, der in Berlin aufgewachsen ist, verlieh der Ferdinand-von-Miller-Realschule in Fürstenfeldbruck bei München den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Als Pate des bundesweiten Projekts will er nun regelmäßig die Schule besuchen und mit den Jugendlichen reden.

Die Schüler überreichten ihrem Paten 950 Euro für das Unesco-Projekt "Living a Dream", dessen Botschafter Boateng ist. Es unterstützt Kinder in Brasilien bei der Ausbildung. Weil seine Autogrammkarten nicht ausreichten, will der Fußballstar wiederkommen. Allerdings nicht nur, um Unterschriften zu verteilen, sondern auch, um mit den Schülern zu reden und zu sehen, wie es mit dem Projekt weitergeht. "Ich möchte mich so viel wie möglich einbringen", sagte Boateng. (Angemerkt)
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