Lamborghini als Firmenwagen

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Bayern
20.11.2014
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Wenn er mit seinen Ferraris, Porsches und dem Lamborghini herumgefahren ist, soll das alles nur Werbung für seine Firmen gewesen sein - also hat er sie auch als Firmenwagen von der Steuer abgesetzt: Seit Mittwoch steht Marcus Prinz von Anhalt wegen Steuerhinterziehung vor dem Landgericht Augsburg. Das Finanzamt und die Staatsanwaltschaft durchleuchteten die Finanzen des Prinzen und wurden fündig: Werden alle Verdachtsfälle zusammengerechnet, soll der selbst ernannte "Prinz Germany" insgesamt über 1,5 Millionen Euro am Fiskus vorbeigeschwindelt haben.

Der 47-Jährige kam mit Sonnenbrille und glitzerndem Strass-Totenkopf auf dem Jackett ins Gericht. Er bat darum, bei der Auflistung seines Vermögens keine Sportwagen zu vergessen. Ihm sei es wichtig, dass alle seine "Betriebswagen" auch berücksichtigt werden. Marcus Prinz von Anhalt, geboren als Marcus Eberhardt, hatte seinen neuen Nachnamen von Frederic von Anhalt gekauft, der ihn adoptierte.
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