Legasthenie: Vermerk erlaubt

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Bayern
30.07.2015
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Im Abitur-Zeugnis darf vermerkt sein, wenn eine bestimmte Leistung etwa wegen einer Rechtschreibschwäche nicht bewertet wurde. Das entschied am Mittwoch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig und bestätigte damit ein Urteil des Verwaltungsgerichts München. Den Richtern lagen die Klagen von drei Abiturienten aus Bayern vor. Auf ihren Zeugnissen war vermerkt worden, dass wegen einer "fachärztlich festgestellten Legasthenie" die Rechtschreibleistung nicht gewertet worden sei. Die Kläger fühlten sich diskriminiert. Grundsätzlich müsse es für solche Vermerke jedoch eine gesetzliche Grundlage im Schulgesetz geben, so das Gericht.
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