Lotto-Glückspilz aus Mittelfranken knackt Jackpot - Keine Zwangsausschüttung
Franke gewinnt 33,3 Millionen

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Bayern
25.09.2015
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Der Gewinner des 33-Millionen-Euro-Jackpots stammt wohl aus Mittelfranken. In welcher Stadt der Lottoschein jedoch abgegeben worden sei, verriet Rainer Holmer, Sprecher von Lotto Bayern in München, am Donnerstag aber nicht. Das sei im Sinne des Lottospielers. "Wenn jemand so viel Geld gewonnen hat, dann ist er schutzbedürftig." Bis zum Donnerstagvormittag hatten sich der Tipper oder die Tippgemeinschaft noch nicht bei der Zentrale gemeldet.

"Wir sind alle gespannt, wer sich hier meldet", sagte Holmer. Der Lottospieler könne mit seinem Schein in jede Annahmestelle gehen, jedoch kämen Gewinner solch hoher Beträge in der Regel direkt in die Zentrale von Lotto Bayern nach München. Der oder die Unbekannte hat nun 13 Wochen Zeit, seinen Lottoschein abzugeben. "Wenn er sich nicht meldet, dann hat er Pech gehabt."

71 368,80 Euro als "Bonus"

Bei der Lotto-Ziehung "6 aus 49" am Mittwochabend hatte der anonyme Teilnehmer mit den Gewinnzahlen 10-14-18-24-33-44 und der Superzahl 9 Glück. Da der Tipper das sogenannte Vollsystem gespielt hatte, kommen noch 71 368,80 Euro aus der Gewinnklasse 3 sowie 2563,50 Euro aus der Gewinnklasse 5 hinzu, wie ein Sprecher von Lotto Bayern am Donnerstag in München sagte. Der Gewinner darf sich also über insgesamt 33 310 804,80 Euro freuen, den fünfthöchsten Gewinn in der Geschichte von "6 aus 49" und den bislang höchsten Gewinn in Bayern seit der ersten Ziehung am 9. Oktober 1955.

Sofern nicht die sechs Gewinnzahlen plus die Superzahl richtig getippt worden wären, hätte es diesmal eine Zwangsausschüttung gegeben. Dann hätten sechs oder gar nur fünf Richtige auch ohne die Superzahl für den Hauptgewinn gereicht. Denn bei den vorangegangenen zwölf Ziehungen wurde der Jackpot nicht geknackt.
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