Mord an Obdachlosem: Teilgeständnis

Mord an Obdachlosem: Teilgeständnis (dpa) Im Mordprozess um den langsamen und qualvollen Tod eines Obdachlosen hat einer der zwei Angeklagten vor dem Münchner Schwurgericht ein Teilgeständnis abgelegt. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern vor, im August 2014 auf einer Isar-Insel das Opfer durch mindestens 50 Tritte und Schläge mit einer Krücke "grausam und aus niedrigen Beweggründen" ermordet zu haben. Tatmotiv sei die "Maßregelung" des Opfers gewesen, das in einem "fremden Revier" Pfandflaschen gesa
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Bayern
19.11.2015
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Im Mordprozess um den langsamen und qualvollen Tod eines Obdachlosen hat einer der zwei Angeklagten vor dem Münchner Schwurgericht ein Teilgeständnis abgelegt. Die Staatsanwaltschaft wirft den Männern vor, im August 2014 auf einer Isar-Insel das Opfer durch mindestens 50 Tritte und Schläge mit einer Krücke "grausam und aus niedrigen Beweggründen" ermordet zu haben. Tatmotiv sei die "Maßregelung" des Opfers gewesen, das in einem "fremden Revier" Pfandflaschen gesammelt habe. Während der Angeklagte (42) am Mittwoch etwa 15 Schläge mit der bloßen Hand einräumte, gab sein damaliger Begleiter (54) nur seine Anwesenheit am Tatort zu. Er habe aber nichts getan. Beide Männer waren nach eigenen Angaben an jenem Abend stark betrunken. Symbolbild: dpa
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