Nach 70 Jahren wieder per Zug nach Asch

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Bayern
07.12.2015
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Die letzten Bauarbeiten für die Wiederbelebung der Zugverbindung zwischen Selb und Asch in Tschechien stehen kurz vor dem Abschluss. Vom 13. Dezember an werden dort nach 70 Jahren Unterbrechung wieder Reisende unterwegs sein. Ab 1945 war der Reiseverkehr zwischen Oberfranken und dem Egerland blockiert, nur Güterzüge durften noch fahren. Nun sollen künftig alle zwei Stunden Züge zwischen Hof und Eger verkehren. Reisende aus Oberfranken haben dann Anschlüsse nach Prag, Karlsbad oder Pilsen, können aber auch via Eger und Marktredwitz nach Regensburg oder Nürnberg fahren. Die Kosten für die Bauarbeiten zur Reaktivierung der Strecke liegen laut Deutscher Bahn bei knapp 14 Millionen Euro.

"Durch die Reaktivierung der Bahnstrecke entsteht eine Länderverbindung im Herzen Europas, die Deutschland und Tschechien wieder ein Stück weiter zusammenwachsen lässt", sagte Selbs Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch. Den Zuschlag für die Zugverbindung hat das Unternehmen Vogtlandbahn erhalten.
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