Nach tödlicher Messerattacke: 15 Jahre Haft gefordert
Mutter erstochen

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Bayern
26.09.2015
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Sie hatte ihm Geld für Drogen verweigert, daraufhin soll er seine eigene Mutter kaltblütig erstochen haben - nach dem Willen der Staatsanwaltschaft soll ein Mann (26) wegen Mordes für 15 Jahre in Haft. Da der Angeklagte in den Augen des Anklagevertreters nur eingeschränkt schuldfähig ist, beantragte dieser am Freitag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth zugleich die Einweisung in die Psychiatrie.

Der dreitägige Prozess habe gezeigt, dass der Drogensüchtige unter einer schizophrenen Erkrankung leide. Die Verteidigung, die die Tat vom Februar als Totschlag wertet, hält den Mann für voll schuldunfähig. Statt ein konkretes Strafmaß für seinen Mandanten zu fordern, sprach sich der Anwalt für ein "angemessenes Urteil" aus. Der Angeklagte, der den ganzen Prozess über geschwiegen hatte, brach nach den Plädoyers in Tränen aus und entschuldigte sich für die Tat. Die Urteilsverkündung ist für den 2. Oktober geplant. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, im Februar seine schlafende Mutter mit einem Küchenmesser getötet zu haben.
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