Neben getöteter Mutter gelebt

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Bayern
10.02.2015
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Zwei Wochen lang hat eine Münchnerin neben der von ihr erdrosselten Mutter gelebt, bevor die Tote entdeckt wurde. "Ich wollte sie nicht gehen lassen", sagte die nach eigenen Worten psychisch kranke Tochter am Montag vor dem Münchner Schwurgericht. Sie habe so getan, "als wäre nichts passiert, habe ihre Hand gehalten, mit ihr geredet und für sie gekocht". Die Angeklagte hat die Gewalttat zugegeben. Sie habe ihre Mutter nicht wieder enttäuschen wollen, als sie vom geplanten Einkauf unverrichteter Dinge heimkehren musste, sagte sie zur Begründung. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Mord aus niedrigen Beweggründen aus. Die Angeklagte habe ihrer Mutter Geld gestohlen.
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