Polizei erschießt Gesuchten

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Bayern
12.03.2015
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Im Allgäu hat die Polizei einen Mann bei der versuchten Festnahme erschossen. Der 48-Jährige war nach Polizeiangaben am Mittwoch in Memmingen mit einem Messer auf einen Polizisten losgegangen, der Beamte habe in Notwehr geschossen. Die Polizisten wollten den mit Haftbefehl gesuchten Mann gegen 13 Uhr auf offener Straße festnehmen. Da der 48-Jährige "aufgrund diverser Konflikte mit Behörden bekannt war", setzte die Polizei für den Einsatz sechs Beamte ein.

Nachdem der Gesuchte von den Polizisten angesprochen worden sei, habe er sein Messer gezogen. Die Beamten sollen Pfefferspray gegen den Mann eingesetzt haben. Dennoch soll dieser weiter auf einen Polizisten zugegangen sein. Durch den Schuss erlitt der Mann lebensbedrohliche Verletzungen am Rumpf. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe, dann wurde der Verletzte in ein Krankenhaus gebracht. Dort sei der 48-Jährige zwei Stunden später von den Ärzten für tot erklärt worden, berichtete das Polizeipräsidium in Kempten.

Der Mann war nach den Angaben wegen Beleidigungen und Verleumdungen zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Ermittlungen zu dem Todesfall werden nun von der Staatsanwaltschaft in Memmingen und vom Bayerischen Landeskriminalamt in München geführt.
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