Prozess um Raser-Unfall geht wohl in nächste Instanz
Streit um Strafmaß

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Bayern
11.03.2015
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Der Prozess um einen tödlichen Raser-Unfall auf einer alten NS-Aufmarschstrecke in Nürnberg geht wohl in die nächste Instanz. Sowohl Anklage als auch Verteidigung hätten Rechtsmittel gegen das Urteil des Amtsgerichts von Mitte Dezember eingelegt, sagte ein Justizsprecher am Dienstag. Ein Verhandlungstermin vor dem Landgericht stehe aber noch nicht fest. Weil er im Sommer 2014 eine Inline-Skaterin auf der Großen Straße angefahren und getötet hatte, hatte das Gericht einen 27-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Die Berufungskammer könne höchstens vier Jahre Haft verhängen, sagte der Sprecher. "Da wird sich nicht mehr viel verschieben zulasten des Angeklagten." Die Verteidigung hatte bereits kurz nach dem Urteil Berufung angekündigt. Ihrer Ansicht nach ist die Strafe zu hoch, sie hielt drei Jahre und einen Monat Haft für angemessen.
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