Rekord-Landesgartenschau auf 45 Hektar: In einem Jahr geht es in Bayreuth los
Bagger und Blütenträume

Das Landesgartenschaugelände in Bayreuth ist noch eine Baustelle. Bild: dpa
Archiv
Bayern
21.04.2015
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Ein Jahr vor der Eröffnung ist ein großer Teil des Geländes für die Landesgartenschau 2016 in Bayreuth noch eine Baustelle. Man liege aber im Plan bei den Vorbereitungen, versicherte Geschäftsführerin Dagmar Voss. Am 22. April 2016 eröffnet die Schau auf einem 45 Hektar großen Gelände am Roten Main. So viel Fläche habe noch keiner Landesgartenschau zuvor zur Verfügung gestanden, sagte Sprecher Mirko Streich. 10,5 Millionen Euro werden investiert, um aus einer bislang überwiegend landwirtschaftlich genutzten Fläche einen Gartenschau-Park mit Pavillons, Baggersee, Gartenkabinetten, Schaugärten, Spielplätzen und Seebühne zu machen. Zentrum des Auenparks ist der Rote Main, der hier in den vergangenen Jahren renaturiert wurde und sein enges, in den 1930er Jahren angelegtes künstliches Bett wieder verlassen durfte. Die aufwendigen Erdarbeiten auf dem Gelände sind bereits abgeschlossen. Aktuell wird vor allem an der Seebühne, an den Schaugärten und an den Terrassen gebaut, die am Rande entstehen und eine gute Aussicht aufs Gelände ermöglichen. Zudem stehen die Pflanzarbeiten für Bäume und Hecken kurz vor dem Abschluss: 200 Bäume und Hecken auf 4000 Quadratmetern sind eingepflanzt worden. Die neue Parkanlage diene auch als Verknüpfung zwischen dem Hofgarten in der Innenstadt und der barocken Eremitage am Stadtrand, erläuterte Voss. Die Verantwortlichen rechnen mit etwa 750 000 Gästen im kommenden Jahr.

Die Landesgartenschau im vergangenen Jahr in Deggendorf verzeichnete ebenfalls rund 750 000 Besucher, nach Bamberg kamen zwei Jahre zuvor eine Million Menschen. Im Freistaat wechseln sich die Landesgartenschauen mit den kleineren regionalen Gartenschauen ab. Seit 1980 hat das Umweltministerium die Projekte mit mehr als 60 Millionen Euro unterstützt.
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