Revision nach tödlichen Schüssen in Neu-Ulm verworfen
Urteil rechtskräftig

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Bayern
12.05.2015
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Das Urteil gegen einen Mann, der einen 31-Jährigen in Neu-Ulm auf offener Straße erschossen hatte, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revision des 24-Jährigen gegen die Entscheidung vom Mai 2014 als unbegründet verworfen, teilte das Landgericht Memmingen am Montag mit.

Bei einem Streit unter rivalisierenden Gruppen waren im Dezember 2012 in einem Gewerbegebiet in Neu-Ulm zwei Männer niedergeschossen worden. Während der zehn Jahre ältere Begleiter mit einem Lungendurchschuss überlebte, erlag der 31-jährige Chef einer Security-Firma aus dem Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg seinen schweren Verletzungen.

In einem langwierigen Prozess hatten sich drei Mitglieder einer Rocker-Gruppierung für die Tat verantworten müssen. Jedoch soll nur der Hauptangeklagte geschossen haben. Ursprünglich waren die 22 bis 28 Jahre alten Männer wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt. Das Mordmerkmal der Heimtücke konnte nach Ansicht der Staatsanwaltschaft aber nicht mit der erforderlichen Sicherheit nachgewiesen werden. Der Schütze wurde wegen Totschlags zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
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