Staatsanwaltschaft fordert fast 14 Jahre Haft für Lkw-Fahrer
Brandstiftung aus Rache

Ein 60-Jähriger soll während seiner Brandstiftungsserie auch diese 14 Lastwagen in Rheine (Nordrhein-Westfalen) angezündet haben. Auch in der Oberpfalz soll der Mann unterwegs gewesen sein. Bild: dpa
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Bayern
05.12.2014
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Wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung in Millionenhöhe soll ein Lastwagenfahrer nach dem Willen der Staatsanwaltschaft 13 Jahre und 6 Monate ins Gefängnis. Die Verteidigung plädierte am Donnerstag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth auf neun Jahre Haft. Laut Anklage soll der Mann zwischen Oktober 2008 und November 2013 deutschlandweit wiederholt Lastwagen - teilweise mitsamt der Auflieger - in Brand gesetzt haben. Der Gesamtschaden beträgt demnach rund 3,5 Millionen Euro. Der Mann soll auch Büroinventar beschädigt und mehreren Menschen Drohbriefe geschickt haben. Die Staatsanwältin betonte, an fast allen Tatorten seien DNA-Spuren des 60-Jährigen gefunden worden. Nach Ansicht der Ermittler befand sich der Lasterfahrer auf einem Rachefeldzug unter anderem gegen seinen Ex-Arbeitgeber. Den größten Schaden richtete der 60-Jährige laut Anklage auf einem Firmengelände in Rheine (Nordrhein-Westfalen) an. Weitere Tatorte waren in Saara (Thüringen), Nürnberg und Obertraubling (Kreis Regensburg). Am Dienstag, 9. Dezember, soll das Urteil verkündet werden.
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