Stadtrat bewilligt 76 Millionen Euro für Betriebstechnik und Brandschutz - Weitere 73 Millionen ...
Olympiastadion wird aufwendig saniert

Auch die Erneuerung des charakteristischen Plexiglas-Dachs des Olympiastadion soll in der umfangreichen Sanierung Angriff genommen werden. Bild: dpa
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Bayern
21.01.2015
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Das Münchener Olympiastadion mit seinem weltberühmten Zeltdach wird der Stadt als Veranstaltungsort erhalten bleiben. Am Dienstag beschloss der Wirtschaftsausschuss des Stadtrats einstimmig eine umfassende Sanierung der Arena. Für geschätzte 76 Millionen Euro sollen Betriebstechnik und Brandschutz erneuert werden, außerdem sind Schönheitsreparaturen geplant.

Auch die 75 000 Quadratmeter große Zeltdachkonstruktion, die neben dem Stadion auch Olympiahalle und Olympiaschwimmhalle überdeckt, muss saniert werden. Eine genaue Kostenrechnung steht noch aus, erste grobe Schätzungen gehen von 73 Millionen Euro aus.

Das Stadion wurde anlässlich der Olympischen Spiele von 1972 errichtet. Danach diente es lange Zeit dem FC Bayern München und dem TSV 1860 München als Spielstätte. Nach der Sanierung kann das denkmalgeschützte Stadion weiter für Konzerte und Sportevents genutzt werden.

So werden in diesem Jahr beispielsweise AC/DC und Helene Fischer erwartet. "Wir haben von vornherein gesagt: Unser Ziel ist, das Olympiastadion als lebendigen Veranstaltungsort zu erhalten", betonte SPD-Fraktionschef Alexander Reissl. Bei der letzten Sitzung im Dezember hatten die Sozialdemokraten die Entscheidung noch vertagen lassen. Die Fraktion von Oberbürgermeister Dieter Reiter zweifelte die Notwendigkeit einer so teuren Variante an. Schließlich gab es einen alternativen Vorschlag, der 35 Millionen Euro weniger gekostet hätte. Nun stimmte die SPD aber ebenfalls für die 76-Millionen-Variante. (Angemerkt)
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