Streit um Geld für Zahnärzte

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Bayern
19.12.2014
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Welche Vergütung rund 10 000 bayerische Zahnärzte für die Versorgung der 4,3 Millionen AOK-Versicherten im Freistaat erhalten, ist wieder offen. Auf eine Klage der AOK Bayern hin hat das Landessozialgericht einen Schiedsspruch des Landesschiedsamtes aufgehoben. Er habe einer rechtlichen Überprüfung nicht standgehalten, das Schiedsamt müsse erneut entscheiden, teilte das Gericht am Donnerstag in München mit.

Laut AOK hatte der Schiedsspruch eine Erhöhung der Vergütung um zwölf Prozent vorgesehen, laut Kassenzahnärztlicher Vereinigung (KZVB) um 4,3 Prozent. AOK-Chef Helmut Platzer sagte, die Vergütung liege deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Erhöhung dürfe die Beitragszahler nicht ungerechtfertigt belasten. KZVB-Chef Janusz Rat, sagte der vertraglich vereinbarte Punktwert sei seit Oktober ausgesetzt, für die Zahnärzte bedeutet dies teils massive Honorarkürzungen.
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