Sturz vom Kamel: Klage scheitert

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Bayern
08.08.2015
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Wer sich auf ein Kamel setzt, muss damit rechnen, dass er herunterfällt. Mit dieser Begründung hat das Münchener Amtsgericht die Klage eines Mannes aus Baden-Württemberg abgewiesen. Laut einer Mitteilung des Gerichts hatte der 51-Jährige bei einem Unternehmen in München eine Ägyptenreise gebucht. Unterwegs nahm er an einem Ausflug inklusive Kamelritt teil. Das Tier bäumte sich auf, der Mann fiel herunter und zog sich einen Rippenbruch zu. Weil er sich nach eigenen Angaben den Urlaub über nicht mehr bewegen konnte, verlangte er fast 3400 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz. Der Kameltreiber habe nichts getan, um den Sturz zu verhindern, behauptete er.
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