Tausende Zuschauer bei Pferdewallfahrt in Traunstein
Verschneiter Georgiritt

Trachtler reiten mit ihren geschmückten Pferden beim Georgiritt am verschneiten Ostermontag zum "Ettendorfer Kircherl" bei Traunstein. Bild: dpa
Archiv
Bayern
07.04.2015
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Ganz Traunstein feierte - mit dem traditionellen Georgiritt hat das Zentrum des Chiemgaus am Ostermontag eine der größten Pferdewallfahrten Bayerns erlebt.

400 festlich geschmückte Rösser, Kutschen mit Blaskapellen und das rund 60 Mann umfassende Fußvolk aus Schwerttänzern und Landsknechten zogen bei Schneefall und Temperaturen um den Gefrierpunkt durch die oberbayerische Stadt. Der Georgiritt gilt nicht nur als Markenzeichen der Stadt, sondern als schönster Feiertag im Chiemgau.

Wie jedes Jahr wurde zweimal ein Schwertertanz auf dem Stadtplatz gezeigt. Er reicht bis ins Jahr 1530 zurück und symbolisiert den Sieg des Frühlings über den Winter.

Georgs-Verein von 1891

Für die Organisation des Georgiritts zeichnet der 1891 gegründete St. Georgs-Verein Traunstein verantwortlich. Mit dem Osterritt zu Ehren des Schutzpatrons der Pferde und Reiter erbitten die Gläubigen alljährlich den Segen für Tiere, Feldarbeit und heimischen Stall.
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