Trio war auf Güterzug geklettert: 32-Jähriger berührt Oberleitung mit 50 000 Volt
Tödliche Raucherpause

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Bayern
28.09.2015
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Tragisches Ende eines nächtlichen Abenteuers: Das leichtsinnige Verhalten auf einem Bahnwaggon hat einen Mann in München das Leben gekostet. Der 32-Jährige war laut Bundespolizei am frühen Samstagmorgen nach einem Gaststättenbesuch mit zwei Bekannten in der Nähe einer Bahnanlage auf das Dach eines abgestellten Güterzugs geklettert. Die Gruppe wollte dort rauchen.

Nach Angaben der Polizei vom Sonntag sei das Gespräch später auf die Oberleitung direkt über den Köpfen der Männer gekommen. Plötzlich habe der 32-Jährige in die Stromleitung gegriffen.

Unglücksopfer in Flammen

Dabei wurde der Mann laut Polizei mit 50 000 Volt derart unter Strom gesetzt, dass er kurzzeitig in Flammen stand und anschließend tot auf dem Dach zusammensackte.

Ein 38-Jähriger, der einen Meter neben ihm saß, erlitt durch die Nähe des Vorfalles leichte Brandverletzungen und einen ebenfalls nicht unerheblichen Stromschlag. Er versuchte noch, seinen Freund zu löschen, und suchte dann entsetzt das Weite. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der dritte Mann blieb unverletzt.
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