Viel Wind und viel Regen

Nach den ergiebigen Regenfällen der vergangenen Tage traten vielerorts schon Bäche und Flüsse über die Ufer, etwa der Regen in Cham. Bild: dpa
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Bayern
02.12.2015
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Milde Temperaturen, stürmische Winde, hohe Wasserpegel: Die Menschen haben erneut unruhige Stunden hinter sich. Für den Rest der Woche ist allerdings besseres Wetter in Sicht.

Sturmböen haben in der Nacht zum Dienstag teilweise kleinere Schäden angerichtet. Auf dem Christkindlmarkt in München-Schwabing hielt die Weihnachtsbeleuchtung nicht stand, in Offingen (Kreis Günzburg) musste ein Wanderzirkus sein Zelt abbauen. Im Bayerischen Wald kam es vereinzelt zu Stromausfällen, wie der Stromnetzbetreiber Bayernwerk mitteilte.

In Niederbayern fuhren auf der B 20 zwischen Aiterhofen und Oberschneiding (Kreis Straubing-Bogen) am frühen Dienstag ein Auto und ein Lastwagen auf umgestürzte Bäume. Eine Autofahrerin wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Auch der Zugverkehr war betroffen. Bei Uffing (Kreis Garmisch-Partenkirchen) war bereits am späten Montagabend ein Baum in die Oberleitung gefallen. Auf der Bahnstrecke Nürnberg-Gräfenberg kollidierte ein leerer Zug mit einem umgestürzten Baum.

Zusätzlich sorgten ungewöhnlich milde Temperaturen für Überschwemmungen. Aus Würzburg wurden am Dienstag um 6 Uhr zehn Grad gemeldet, auch am Flughafen Nürnberg war es mit neun Grad alles andere als winterlich. Vor allem im Norden und im Osten Bayerns erreichten kleinere Flüsse daher hohe Pegelstände. Wie der Hochwassernachrichtendienst bekanntgab, sind zwischen Sonntag und Dienstagmorgen etwa im Bayerischen Wald 60 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Stellenweise wurde die Meldestufe 3 gemessen.

Vorerst kein Schnee

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dürfte es ab heute gemütlicher werden. Die Temperaturen von 6 bis 12 mit Höchstwerten von 15 Grad bleiben zunächst bestehen. Mit Schnee sei in den kommenden Tagen nicht zu rechnen.
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