Wildkatzen in Bayern auf dem Vormarsch

Wildkatzen kehren in die bayerischen Wälder zurück - bis zu 250 Tiere leben laut Naturschützern mittlerweile im Freistaat. Auch wenn sie den normalen Hauskatzen durchaus ähnlich sehen, sollte man die scheuen Räuber nicht mit ihnen verwechseln. Ihre Namen tragen sie nicht zu Unrecht. Archivbild: dpa
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Bayern
11.11.2014
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Wildkatzen werden in immer mehr Regionen Bayerns heimisch. Naturschützer fanden in diesem Jahr erstmals auch südlich der Donau im Raum Augsburg Nachweise der scheuen Tiere, wie der Bund Naturschutz am Montag in Nürnberg mitteilte. In den vergangenen Jahren galten Spessart, Rhön und die Haßberge als Wildkatzenreviere im Freistaat.

Doch inzwischen gibt es die Tiere unter anderem auch im Steigerwald, im Nürnberger Reichswald, in der Fränkischen Schweiz und in anderen Regionen Oberfrankens. Auch in großen Waldgebieten im nördlichen Oberbayern, in Niederbayern und Schwaben wurden Wildkatzen anhand von Tierhaaren in Wäldern nachgewiesen, die an von den Forschern präparierten Baumstämmen klebten. 200 bis 250 Wildkatzen leben nach Schätzungen der Naturschützer inzwischen in Bayern.

Wildkatzen, die nichts mit verwilderten Hauskatzen zu tun haben, galten in Bayern lange Zeit als ausgerottet. Mit einem aufwendigen Zuchtprogramm und strengem Schutz konnten diese "Ureinwohner Bayerns" wieder angesiedelt werden.
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