Jahreshauptversammlung Feuerwehr Unterlind
Schwer beschäftigte Feuerwehrler

Die fünf Geehrten (von links) Andreas Geisler (25 Jahre), Harald Kuhbandner (40 Jahre), Ferdinand Siller (60 Jahre), Walter Ehlich und Josef Wiche (jeweils 40 Jahre) freuten sich über ihre Auszeichnungen. Kommandant Johannes Geisler wurde zum Hauptbrandmeister befördert. Bild: gis
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Bayern
23.02.2016
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Die Feuerwehr Unterlind hat viel zu tun. Vorsitzender Siegmund Geisler blickt bei der Jahreshauptversammlung auf ein arbeitsreiches Jahr zurück, er spricht sogar von einem Rekord.

Unterlind. Bei der Jahreshauptversammlung berichtete Kommandant Johannes Geisler von einer ungewöhnlich hohen Zahl an Einsätzen. Rekordverdächtige 55 Mal sei die Feuerwehr im vergangenen Jahr ausgerückt. Unter den Einsätzen waren acht Brände, so viele wie noch nie. Geisler erinnerte besonders an den Brand einer Scheune im Ortskern von Fuhrmannsreuth, an das Feuer in einem Industriegebäude von Immenreuth und an den Flächenbrand am Bahndamm im Gemeindebereich Kulmain. 26 Mal rückten die Feuerwehrmänner zu Technischen Hilfeleistungen aus.

Auch Kinder engagiert


Zweiter Kommandant Georg Lehnert berichtete über die Aktivitäten der Kinderfeuerwehr, der mittlerweile 17 Kinder angehören. Die jungen Feuerwehrler haben sogar einen eigenen Übungsplan. Unter der Leitung von Franziska Glöckner und Nicole Prokisch hielten die Kinder fünf Übungen ab, bei der sie Experimente rund ums Feuer durchführten, die Geräte in den Löschfahrzeugen kennen lernten und Kleingeräte ausprobierten.

Unter der Leitung von Katja Hofmann, Raphael Pscherer und Sebastian Wiche war auch die Jugendgruppe der Feuerwehr aktiv, zu der aktuell 13 Jugendliche gehören. Beim Jugendfeuerwehrtag holten sich sieben von ihnen das Abzeichen "Jugendflamme Stufe I".

Noch lange wird den Jugendlichen eine Übung in Erinnerung bleiben, bei der es unverhofft zu einem Sirenenalarm kam. "Von einer Sekunde zur anderen wurde es ernst und wir rückten unter Sirenengeheul mit Blaulicht zu einem Fahrzeugbrand in Neugrün aus", erinnerte sich Georg Lehnert. Im Auftrag der Gemeinde überreichte Herbert Lehnert Kommandant Johannes Geisler die offizielle Beförderung zum Hauptbrandmeister: "Wie es sich für einen Feuerwehrmann gehört, ist er Feuer und Flamme. Ein echter Glücksgriff." Geisler hatte an den staatlichen Feuerwehrschulen Regensburg und Würzburg die Lehrgänge "Vorbeugender Brandschutz", "Zugführer" und "Verbandsführer" erfolgreich absolviert.

Ehrungen für Aktive


Aus der aktiven Mannschaft erhielten Nico Daubner (MTA-Ausbildung), Lukas Ehlich, Raphael Pscherer und Magnus Kaufmann (jeweils Feuerwehrmann), Regina Wolf (Löschmeister) und Daniel Köstler (Zugführer) Beförderungen. Die Ehrung für 10 Jahre aktiven Dienst ging an Markus Kuhbandner. Kamerad Ferdinand Siller aus Richardsfeld wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Schließlich konnte Kreisbrandinspekteurin Kerstin Schmidt im Auftrag des Bayerischen Innenministeriums noch vier offizielle Ehrenzeichen überreichen. Für 25 Jahre aktive Dienstzeit ehrte sie Andreas Geisler, für 40 Jahre aktiven Dienst Walter Ehlich, Harald Kuhbandner und Josef Wiche.
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