Vor unserer Haustüre: Wo radfahren und Wandern besonders schön ist
Mach mich fit, Oberpfalz!

(Foto: Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald)
Freizeit
Bayern
14.03.2016
219
0
 
(Foto: Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald)

Der Frühling ist da! Wen hält es da noch auf dem heimischen Sofa? Unsere Heimat ist einfach zu schön, um sie nicht aktiv und gesund zu erkunden: radfahren und Wandern – wir stellen jeweils zwei ausgewählte Strecken vor.

Zottbachtal-Radweg


Der Zottbachtal-Radweg beginnt am Schutzhaus Silberhütte nördlich von Flossenbürg und ist eine Verbindung zwischen WaldnaabtalRadweg und Pfreimdtal-Radweg. Die ersten zehn Kilometer verläuft die Tour durch Wälder bergab, um dann auf wenig befahrenen Nebenstraßen nach 27 Kilometern bei Lohma in den Pfreimdtal-Radweg zu münden. Nach der alten Mühle Gehenhammer führt die Route ab Georgenberg durch das herrliche Zottbachtal vorbei am Hammerherrenhaus mit Privatkirche in Neuenhammer und am Puppenmuseum sowie dem funktionsfähigen Glaspolierwerk in Hagenmühle. Von dort gelangt man schließlich zum Höhepunkt der Route, der Stadt Pleystein mit ihrer barocken Klosterkirche auf dem 38 Meter hohen Rosenquarzfelsen inmitten der Altstadt und dem sehenswerten Stadtmuseum. Der Zottbachtal-Radweg endet in Lohma, wo der Zottbach in die Pfreimd
mündet.

Strecke: Silberhütte – Georgenberg 14 km – Pleystein 10 km – Lohma 3 km
Oberflächenbeschaffenheit: Asphalt, wenig befahrene Nebenstraßen, wassergebundene Decke, Forstwege

Naabtal-Radweg


Der Naabtal-Radweg führt von Luhe-Wildenau bis Regensburg und folgt meist dem natürlichen Verlauf der Naab. Das wohl markanteste Merkmal dieses Radweges sind die vielen Burgen entlang der Strecke, zum Beispiel die restaurierte Burg Wernberg, die Burg Lengenfeld (die größte zusammenhängende Burganlage der Oberpfalz) und die Burgruine Kallmünz. Die Burgen und Ruinen im Naabtal bilden eine einzigartige Kulisse über den weiten Flussauen. Städte, die sich ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt haben, säumen die Strecke. So findet sich in Nabburg noch eine fast vollständige mittelalterliche Altstadt mit Stadtmauer, Stadttoren und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten, und gleich nebenan zeugt das Oberpfälzer Freilandmuseum in Neusath-Perschen vom Arbeiten und Leben auf dem Land in vergangenen Zeiten. Ein kulturelles Highlight auf dieser Tour ist das Felsenkeller-Labyrinth in Schwandorf.

Strecke: Luhe-Wildenau – 21 km – Nabburg – 17 km – Schwandorf – 20 km – Burglengenfeld – 9 km – Kallmünz – 22 km – Mariaort
Oberflächenbeschaffenheit: Asphalt, Feld- und Waldwege, wenig befahrene Nebenstraßen

Wandern auf dem Glasschleifererweg


Der 80 Kilometer lange Rundwanderweg ist auch eine kulturgeschichtliche Runde durch das Naturparkland Oberpfälzer Wald. Historische Einblicke in Zeiten der Glasbearbeitung verbinden sich hier mit der reizvollen Mittelgebirgslandschaft. Die Markierung zeigt ein Kristallglas auf weinrotem Grund. Das Rot versinnbildlicht den Polierstaub, das sogenannte Potée, wie heute noch in der ehemaligen Glaspolier Hagenmühle zu sehen ist. Startort ist das Rosenquarzstädtchen Pleystein. Entlang der Route über den Erholungsort Moosbach, Schloss Burgtreswitz, Böhmischbruck sowie die Grenzmärkte Eslarn und Waidhaus begegnet man immer wieder der Glasveredelung. Über die Mühle Gehenhammer bei Georgenberg und Neuenhammer gelangt man zurück.

Etappen:

Pleystein – Moosbach (11 km)
Moosbach – Saubersrieth (19 km)
Saubersrieth – Eslarn (13 km)
Eslarn – Waidhaus (10 km)
Waidhaus – Georgenberg (14 km)
Georgenberg – Pleystein (18 km)

Wandern auf dem Nurtschweg


Der Nurtschweg ist einer der bedeutendsten Weitwanderwege des Oberpfälzer Waldes, gleichzeitig ist er ein wichtiges Teilstück des Europa-Wanderweges E6 von der Ostsee bis zur Adria. Diese Tour auf dem Nurtschweg startet in Waldmünchen und führt Sie durch das grüne Dach Europas in Richtung Norden bis nach Waldsassen. Entlang der Strecke wechseln sich idyllische und ruhige Waldlandschaften ab mit Aussichtstürmen, ehemaligen Grenzorten und alten Burgruinen. Besonders sehenswert entlang der Strecke ist der Böhmerwaldaussichtsturm, das verlassene Dorf Bügellohe, das Biererlebnis Kommunbrauhaus in Eslarn, die historische Mühle Gehenhammer, die Burgruine Schellenberg, der Geschichtspark Bärnau und das Sibyllenbad in Neualbenreuth. Immer wieder begleitet Sie das Plätschern von Flüssen und Bächen. Zum Ende dieser abwechslungsreichen Tour werden Sie belohnt mit der beeindruckenden Dreifaltigkeitskirche Kappl.

Etappen:

Waldmünchen – Stadlern/Weiding (21 km)
Stadlern/Weiding – Eslarn (19 km)
Eslarn – Georgenberg (19 km)
Georgenberg – Bärnau (21 km)
Bärnau – Mähring (17 km)
Mähring – Neualbenreuth (18 km)
Neualbenreuth – Kappl (18 km)

Nähere Informationen auch unter www.oberpfaelzerwald.de
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.