Bayreuther Festspiele:
Symposium zu Wagner in der Nazi-Zeit

Dirigent Hartmut Haenchen. Archivbild: dpa
Kultur BY
Bayern
29.08.2016
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Bayreuth. Die Bayreuther Festspiele wollen mit einem neuen Projekt ihre umstrittene Vergangenheit besser aufarbeiten. "Da wird es nächstes Jahr ein Symposium geben, 'Wagner im Nationalsozialismus', zur Frage des Sündenfalls", sagte Festspielleiterin Katharina Wagner am Sonntag. Die zweitägige Veranstaltung soll zu einer neuen, zusätzlichen Reihe mit dem Titel "Diskurs Bayreuth" gehören. Auch um die Situation der Künste nach der sogenannten Stunde null soll es gehen. Zudem sind vier Konzerte geplant, die Künstlern von verfolgten Komponisten bis zur Nachkriegs-Avantgarde Raum geben sollen.

Haenchen dirigiert 2017 den "Parsifal"

Bayreuth. (dpa) Der Nachfolger für den abgesprungenen Dirigenten Andris Nelsons, Hartmut Haenchen, wird auf dem Grünen Hügel auch im kommenden Jahr den "Parsifal" dirigieren. "Dank des großen Erfolgs, den er dieses Jahr hatte" - so begründete die Leiterin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner, die Entscheidung am Sonntag. Nelsons (37) hätte ursprünglich die Wagner-Oper in diesem Jahr wie auch im nächsten dirigieren sollen, war aber Ende Juni überraschend aus Bayreuth abgereist. Haenchen sprang ein und eröffnete die Saison mit dem "Parsifal". Die genauen Gründe für Nelsons' Abgang waren unklar geblieben.
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