Berliner Pop-Duo geht mit neuem Album auf Herbst-Tour
Frida Gold ist angekommen

Frida Gold (im Bild Frontfrau Alina Süggeler) deutete bei einem Auftritt im Frankfurter Gibson-Club seine musikalische Weiterentwicklung bereits an. Im Herbst startet die Gruppe ihre Deutschland-Tour. Bild: T. Schwarzmeier
Kultur BY
Bayern
08.09.2016
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München. Frida Gold bleibt sich treu. Nicht umsonst heißt die Tour, auf die die Pop-Formation ab November geht "Wir sind zuhaus". Der Tourname deutet den intensiven und nicht unproblematischen Entwicklungsprozess der Gruppe um das Duo Alina Süggeler (Gesang) und Andreas "Andi" Weizel (Bass) in den vergangenen Monaten an. Doch nun ist die Band angekommen, wie Süggeler unter anderem bei einem Clubkonzert in Frankfurt versicherte.

Die Fans dürfen bei den insgesamt elf Deutschland-Konzerten, darunter am 14. Dezember in der Münchener Muffathalle, auf den neuen, alten Frida-Gold-Sound gespannt sein. Denn das drittes Album "Alina", dessen Release für den 30. September 2016 angekündigt wurde, hätte eigentlich viel früher, nämlich bereits im vergangenen Herbst erscheinen sollen. Süggeler und Weizel experimentierten mit englischen Texten, änderten dann aber das Konzept.

"Wir haben zum ersten Mal ein Album auf Englisch getextet. Ganz intuitiv, das fanden wir gut und richtig", hatte Sängerin Alina Süggeler darüber im Magazin "Stern" erzählt. "Als das Album fertig war, haben wir die erste Single rausgebracht, die bei den Leuten überhaupt nicht angekommen ist." Der Titel "Run Run Run" verfehlte den Chart-Einstieg.

Wieder zurück zum "Ich"


Es ging zurück ins Studio. Zurück zu den Wurzeln. Einige Songs wurden überarbeitet, ins Deutsche übersetzt, andere kamen hinzu. Wie "Langsam", die bereits dritte Single-Auskopplung, die vor einer Woche veröffentlicht wurde. Passend zur Veröffentlichung ihrer Tourdaten, feiern auch das Video Premiere.

Mit Titeln wie "Wir sind zuhaus" - der erste veröffentliche Track des neuen Albums -, in dem die intensive, innige Begegnung von Mensch zu Mensch thematisiert wird, hat Frida Gold wieder zu sich, zu seinen treuen Fans zurückgefunden.

Nach ihrem Debütalbum "Juwel", das Gold-Status erreichte, ging die Karriere der Band steil nach oben. Für den Nachfolger "Liebe ist meine Religion" heimste die Formation (mit Gitarrist Julian Cassel und Schlagzeuger Thomas Holtgreve, die die Band weiter bei Konzerten verstärken) zwei Echo-Nominierungen ein und stürmte die Spitze der deutschen Charts. Erfolgstitel wie "Wovon sollen wir träumen", "Zeig mir, wie du tanzt" oder "Liebe ist meine Religion" ließ die Fangemeinde der Wahlberliner stetig wachsen.

Durch die natürliche musikalische Stilsuche ist die Band reifer geworden. Im November und Dezember will Frida Gold nun mit ihrem extrovertierten und gleichzeitig bodenständigen Pop und mit einer neu konzipierten Bühnenshow auf deutschen Konzertbühnen beweisen, warum es sich gelohnt hat, auf das Album "Alina" und seine charakteristischen Songs zu warten.

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