Kulturnotizen Luisenburg faszinierte Goethe

Eine Szene aus "Die Kurpfuscherin". Bild: hfz
Kultur BY
Bayern
02.07.2015
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Die Naturbühne der Luisenburg-Festspiele ist eine besondere Herausforderung an jeden Regisseur, Schauspieler, Bühnenbildner, Musiker oder Sänger. Man ist gut damit beraten, auf die Eigenheiten dieser besonderen "Mitspielerin" Rücksicht zu nehmen. Ein Vortrag von Bettina Wilts am Samstag, 4. Juli, um 19 Uhr im Fichtelgebirgsmuseum beleuchtet die Faszination, die Felsenbühne und Felsen-Labyrinth bereits auf Goethe ausübten.

Der Dichter und Naturwissenschaftler Johann Wolfgang von Goethe unternahm drei Reisen ins Fichtelgebirge, bei denen er sich mit naturwissenschaftlichen Sachverhalten befasste. Die erste Reise im Juli 1785 widmete sich geologischen und botanischen Dingen. Während der zweiten Reise, 35 Jahre später im April 1820, besuchte er erneut die Luisenburg, die inzwischen durch Wege erschlossen war. Die letzte Reise fand im August 1822 statt. Goethe war begeistert vom Fichtelgebirge und vom Felsenlabyrinth. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Felsenbühne und beleuchtet Passagen im Faust I und II in denen der Dichter seine Eindrücke der Landschaft einfließen ließ.

Kurpfuscherin schon am Nachmittag

Leuchtenberg. Am Samstag, 4. Juli, bietet das Landestheater Oberpfalz um 15.30 Uhr für das diesjährige Volksstück "Die Kurpfuscherin" bei den Burgfestspielen in Leuchtenberg, unter der Regie von Marlene Wagner-Müller, auch eine Nachmittagsvorstellung an.

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Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unterTelefon: 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0 sowie unter www.nt-ticket.de.
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