Wunsiedler Theaterklasse blickt auf der Luisenburg hinter die Kulissen
Gruppenbild mit Taschenbier

Autogramme gab es von Norbert Heckner (rechts), der im Kinderstück Herrn Taschenbier spielt, und dem noch ungeschminkten "Sams" Simone Bartzick (vorne Mitte). Bild: hfz
Kultur BY
Bayern
24.05.2016
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Wunsiedel. Wohin könnte eine Exkursion der Theaterklasse des Luisenburg-Gymnasiums sinnvoller führen als zur Luisenburg? Die einzigartige Naturbühne beinhaltet ein Gebäude, das zu zwei Dritteln auf einem einzigen Naturfelsen ruht und von einer einzigen Schwergewichts-Stützwand im Gleichgewicht gehalten wird. Dort gibt es einen Liebesfelsen, einen Kamelbuckel und einen häufig benutzten "Beichtstuhl".

Intendant Michael Lerchenberg persönlich führte die Schüler in das "Theaterwunder Luisenburg" ein und zeigte den wissbegierigen Gästen die vielen Besonderheiten, angefangen vom alten Theaterplatz im Felsenlabyrinth mit seiner fantastischen Akustik über die feucht-kalten Katakomben bis hin zu den schwindelnden Höhen der steilsten Felsenhänge. Dramaturg Christof Kaldonek weihte die aufmerksamen Zuhörer in die Aufgaben seines Berufsstandes ein und begleitete sie durch die Betriebsgebäude. Vor allem in der Requisite hatte er alle Hände voll damit zu tun, blutrünstige Degenfechter daran zu hindern, sich gegenseitig aufzuspießen oder Handschellen wieder zu lösen. Zum Schluss wartete ein besonderes Privileg auf die Theaterklasse. Sie durfte bei einer Probe zum Kinderstück "Am Samstag kam das Sams zurück" zusehen.

Konzentriert verfolgten die Schüler das intensive Geschehen auf der Bühne. Sie erlebten in der Praxis, wie eine Regisseurin arbeitet, was eine Souffleuse leistet, ob der Dramaturg eine gute Vorarbeit erbracht hatte und wie vielseitig ein Regieassistent sein muss. Als Höhepunkt dieses spannenden Nachmittags durften die Gäste noch ein Foto mit "Herrn Taschenbier" (Norbert Heckner) und dem "Sams" (Simone Bartzick) machen.
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