Arbeitskreis Egerländer Kulturschaffender stellt im Kösseine-Einkaufs-Center aus
Drucke, Skulpturen und Fotografien

Peter Brezina (links) informierte interessierte Besucher der Vernissage gerne über seine Fotografien und sein Schaffen. Bild: lpp
Lokales
Bayern
10.10.2015
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"Sie tragen die Heimat im Herzen", wusste Oswin Dotzauer über die Künstler. In den Bildern werde dies deutlich. In Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Albert Reich eröffnete Dotzauer die "Kunstausstellung der Egerländer" im Kösseine-Einkaufs-Center.

Die Ausstellung des Arbeitskreises Egerländer Kulturschaffender (AEK) ist noch bis zum 24. Oktober im KEC zu sehen. Oswin Dotzauer, der stellvertretende Vorsitzende des AEK, sagte: "Ohne die Egerländer wären große Teile der deutschen Kulturlandschaft so nicht möglich." Viele der Egerländer Kunstschaffenden hätten die Tradition trotz Vertreibung fortgesetzt. In der "Hauptstadt" des Egerlandes, in "Rawetz", habe man für die Kunstausstellung wieder einmal größtmögliche Unterstützung gefunden, freute sich der Redner. Marktredwitz sei schon immer eng mit dem Egerland verbunden gewesen. Dotzauer dankte der Stadt Marktredwitz und dem Kösseine-Einkaufs-Center für die Bereitstellung des großzügigen Ausstellungsraums.

Stadtrat Robert Sroka verwies auf die lange Kunsttradition der Egerländer. Sroka dankte allen teilnehmenden Künstlern, die mit ihren Exponaten das kulturelle Angebot der Stadt enorm bereicherten. Dem pflichtete Oberbürgermeister Oliver Weigel gerne bei. Er lobte die federführende Arbeit von Toni Eckert, der für die Ausstellung verantwortlich zeichnet.

Der gebürtige Marienbader Toni Eckert, der in Marktredwitz Schweißskulpturen, Drucke und Bilder ausstellt, lebt heute in Töging am Inn. Er stellte die teilnehmenden Künstler vor. Edith Baldauf stammt aus Eger und lebt heute in Weiden, Maria Barth, gebürtig in Franzensbad, wohnt in Marktredwitz. Weiter stellen aus: Peter Brezina (Asch/Wunsiedel), Roland Helmer (Karlsbad-Fischern/Fürstenfeldbruck), Trude Schumacher-Jansen (Zwingenberg) und Hubert Franz Schweitzer (Wasserhäuseln bei Petschau, heute München). Außerdem sind Werke von Ingryda M. Soukaite aus Litauen (heute Fürstenfeldbruck), dem schon verstorbenen Emil Stefan aus Asch und Harald Wenig (Karlsbad, jetzt Waiblingen) zu sehen. Die Miniaturradierungen, Filzstiftzeichnungen, grafischen Glasobjekte, Eisenskulpturen, großformatigen Fotografien, Naturbilder, Drucke und Acrylmalereien sind im Ausstellungsraum des KEC zu finden. Die Ausstellung geht der Bundeskulturtagung der Egerländer Gmoin, die vom 24. bis 25. Oktober im Egerland-Kulturhaus stattfindet, und der Begegnung des Arbeitskreises Egerländer Kulturschaffender vom 22. bis 23 Oktober voraus.
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