Auch hinter Wolken immer für uns da - Frauenfrühstück mit Pfarrer i. R. Heinz Bogner
Sonne ist wie Gottes Liebe

Lokales
Bayern
16.10.2014
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Manche Dinge lassen sich nicht in knappe Worte fassen: Sie sind zu lebendig, zu bunt, zu tiefgehend. Man muss sie erfahren, sehen, genießen und hören - so wie das ökumenische Frauendinner der evangelischen Kirchengemeinde unter dem Titel: "Ich lebe gern" mit Pfarrer i. R. Heinz Bogner und über 50 begeisterten Teilnehmerinnen, herzlich begrüßt von Pfarrerin Christine Schlör.

Dennoch ein Versuch: Auf liebevoll dekorierten Tischen leuchtend gelbe Sonnenblumen, Samen in kleinen Tütchen zum mit nach Hause Nehmen und die Botschaft, dass die Sonne wärmt, belebt und, wenn oft auch hinter Wolken verborgen, immer da ist, so wie Gottes Liebe.

Ein reichhaltiges Buffet von deftig bis zuckersüß, das keine Wünsche offen und die Herzen höher schlagen lässt. Lob-, Dank- und Mutmachlieder, die einstimmen und neugierig machen auf das zentrale Thema des Abends: "Ich lebe gern". Und diese Aussage nimmt man dem vor Leben, Erfahrungen, Wissen und Weisheiten sprühenden Pfarrer i. R. Heinz Bogner auch gerne ab.

Die Zuhörerinnen bestätigen kopfnickend, wenn er sagt, dass wir Deutschen eine "eingebaute Jammerautomatik" haben. Er weiß aber natürlich auch, dass es viele, auch heimliche Nöte gibt, die sogar krank machen können. "Aber wenn ich von Grund auf gerne lebe, kann ich auch mit Schwerem und mit Schattenseiten besser umgehen", ist er überzeugt. Und die Teilnehmerinnen nahmen gerne den Rat des erfahrenen Geistlichen mit auf den Weg, dass die wichtigste Seelsorge die an der eigenen Seele sei.

"Gott gibt uns Bios - das eine, das ganz normale Leben, um uns an der Schöpfung zu freuen, die Sonne auf der Haut zu spüren", sagt er. Das eine aber dürfe uns nicht so sehr vereinnahmen, dass Zoe (beide Begriffe stammen aus dem Altgriechischen) das andere, das geistliche Leben, in den Hintergrund rückt.

Wenn Bios und Zoe zusammenkommen, wird Gott spürbar, gibt Pfarrer Bogner seine Erfahrungen weiter" und dem, der sich in die Hand des Schöpfers legt, würde bewusst: "Ich bin nie alleine. Grund genug, gerne zu leben."
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