Auch kleine Wehren wichtig

Lokales
Bayern
14.01.2015
6
0

Der Verein besteht aus 169 Mitgliedern; davon sind zehn Ehrenmitglieder, 38 aktive und 34 passive sowie 87 fördernde Mitglieder. Hohe Ausgaben fielen für die Renovierung des Vereinsheimes an.

Bei der Jahreshauptversammlung der Schönauer Wehr zeigten auch Bürgermeister Ludwig Prögler, Kreisbrandmeister Manfred Schneider und einige Ehrenmitglieder ihre Verbundenheit. Die Gedenkminute galt besonders dem Ehrenmitglied und Ehrenkreisbrandrat Hans Zwick, Georg Serve, Adolf Stangl und dem ehemaligen Schirmherrn Karl Bücherl.

Gut ausgebildet

Kassier Norbert Kopp berichtete über die hohen Ausgaben für die Renovierung des Vereinsheimes und der Festbesuche. Die Vereinskasse konnte jedoch mit einem kleinen Überschuss abgeschlossen werden. Kommandant Marco Bittner blickte auf fünf Einsätze, etliche Übungen, ein Leistungsabzeichen und die Hydrantenpflege zurück. Am Funklehrgang nahmen sechs Mitglieder, am Truppmannlehrgang vier und am Maschinistenlehrgang zwei teil. Er selbst habe den Gruppenführer- und Kommandantenlehrgang an der Feuerwehrschule in Regensburg besucht.

Neue Schutzanzüge

An den Bürgermeister stellte er zugleich den Antrag auf neue Schutzausrüstungen, da für die aktiven Feuerwehrdamen die vorhandenen Anzüge untauglich sind. Jugendwart Thorsten Prunnhuber berichtete von diversen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr; sie nahm erfolgreich am Wissenstest und am Jugendwettbewerb in Bernried teil. Sieben Jugendliche erwarben die Jugendflamme Stufe I.

Neben einer Schauübung auf dem Sportplatz wurde noch die Altkleidersammlung organisiert und eine Nacht im Vereinsheim mit den Kindern und Jugendlichen verbracht. Vorsitzender Christian Stangl berichtete von den Veranstaltungen im letzten Jahr: Feuerwehrball, Maibaum und Christbaum aufstellen, Gartenfest mit Segnung der Fahne, Fußwallfahrt nach Stadlern, Schafkopfturnier, Adventsandacht sowie elf Vorstandschaftssitzungen. Er lud die Mitglieder zum Feuerwehrball am 7. Februar mit dem "Chambtal-Duo" ein . In seinem Ausblick wies er auf den Besuch des Bischofs von Regensburg am 19. April hin. Zum Abschluss stellte er die Ehrenamtscard und die Bedingungen zum Erwerb vor. Bezüglich der Planung zum "eingetragenen Verein" stellte Kopp die Vor- und Nachteile dar. Da die Auflagen und Kosten in keinem Verhältnis stehen, wurden die Planung abgebrochen.

Bürgermeister Ludwig Prögler betonte, dass die Wehr der Träger des gesellschaftlichen Lebens ist. Der Verein sei bestens organisiert und leiste gute Arbeit, was sich bei den Veranstaltungen auch immer wieder zeigt. Er bedankte sich für die Investitionen seitens des Vereins, da der Etat der Gemeinde für das Feuerwehrwesen nur ca. 90 000 Euro beträgt. Kreisbrandmeister Manfred Schneider berichtete von 88 Einsätzen im KBM-Bereich, einem erfreulichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Die Einführung des Digitalfunkes wird zuerst in Tiefenbach und Treffelstein erfolgen. Neben der Aktionswoche war noch die Befüllung der Löschwasserzisterne in Steinlohe eine Herausforderung für die Wehren.

Basis für Zukunft

Kreisbrandinspektor Anton Ruhland sagte, dass sich bei den letzten Einsätzen wiederum gezeigt habe, wie wichtig die kleinen Feuerwehren sind. Beim Einsatz in Friedersried haben sie ihr Wissen und Können im Umgang mit Vieh bestens unter Beweis gestellt. Sein Dank galt den über 500 Jugendlichen im KBI-Bereich; mit dieser Basis habe er keine Zukunftssorgen. Er berichtete noch von den grenzüberschreitenden Übungen mit Tschechien und gab einen kurzen Ausblick. Seine Bitte an die Anwesenden: mögen alle dem Ehrenamt bei der Feuerwehr treu bleiben.
Weitere Beiträge zu den Themen: Schönau (87)Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.