Babytag im Klinikum Fichtelgebirge ein voller Erfolg - Besucher vom großen Informationsangebot ...
Junge Eltern lernen, was Säuglinge lieben

Das Prinzip der Babymassage nach Frédérik Leboyer erläuterte Sigrid Eiser (rechts). Bild: privat
Lokales
Bayern
26.03.2015
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Es waren über den Tag verteilt mehrere Hundert Menschen, die zum zweiten Babytag ins Klinikum Fichtelgebirge Haus Marktredwitz kamen. Ein breitgefächertes Angebot für werdende und junge Eltern ließ keine Wünsche offen. Auch einige engagierte Großeltern nutzten die Gelegenheit, sich zum Beispiel über moderne Säuglingspflege zu informieren.

Foyer, Magistrale, Gynäkologische Ambulanz, Kreißsaal und Säuglingsstation waren die Anlaufstellen für die Besucher an diesem Infotag, mit dem das Team der Geburtshilfe des Klinikums eine Plattform für gebündelte Information, Begegnung und Erfahrungsaustausch schaffen wollte. Entsprechend viele Kooperationspartner waren vertreten: So standen die Schwangerenberatungsstellen von Landratsamt und Diakonie sowie die Koordinierende Kinderschutzstelle ("Koki") des Landratsamts Wunsiedel mit vielen nützlichen Infos zur Verfügung. Diplom-Pädagogin Martina Rohrmüller war als Vertreterin der Katholischen Erwachsenenbildung des Landkreises mit dem ökumenischen Projekt ("Wie Erziehung gelingt") und dem beliebten "Pekip"-Programm ("Prager Eltern-Kind-Programm") vor Ort. Selbst Hand anlegen hieß es bei der Babymassage, die Schwester Sigrid Eiser in regelmäßigen Kursen das Jahr über am Klinikum anbietet, oder wenn es darum ging, wie man einen Säugling richtig badet, wickelt und trägt. Nicht nur Schwangeren, sondern auch eifrigen Vätern gaben die Mitarbeiterinnen der Säuglingsstation mit Hilfe lebensechter Babypuppen eine Menge praktischer Tipps. Die Stillberaterin und Leiterin der Stillgruppe am Klinikum Ursula Fleischer stand bereit, um werdende und junge Mütter zum Stillen zu ermutigen. Hier und am "Hebammentisch", wo die Hebammen Gabriele Gehr und Johanna Wiesner informierten, war man bald auf dem neuesten Stand, was zum Beispiel so aktuelle Methoden wie das Taping in der Schwangerschaft oder die Low-Level-Laser-Therapie bei wunden Brustwarzen betrifft.

Enger Körperkontakt

"Tragen" war das Thema am Tisch von Stefanie Schötz und Yvonne Marcinski, die viele bewährte und aktualisierte Methoden und Hilfsmittel vorführten, wie man sein Kind in engem Körperkontakt bei sich haben kann. Hier war zudem Interessantes über moderne Stoffwindeln zu erfahren. Die stündlichen Kreißsaalführungen erwiesen sich als eines der beliebtesten Angebote an diesem Tag; hier erfuhren viele werdende Mütter erstmals, wie umfangreich der Service der großen geburtshilflichen Station in Marktredwitz ist. Dass während der Entbindung ganz individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gebärenden eingegangen wird, ist ohnehin eine Selbstverständlichkeit, wie Ärztinnen, Ärzte und Hebammen bei den Kreißsaalführungen versicherten.

Familienzimmer

Auch das Familienzimmer ist eine seit langem beliebte Möglichkeit für Mutter, Vater und Kind, nach der Entbindung ständig zusammen zu sein. Vielen war jedoch neu, dass im Klinikum Fichtelgebirge täglich, auch an den Wochenenden, ein Kinderarzt für die Neugeborenenuntersuchung U2 zur Verfügung steht. Ausdrücklich wies Chefärztin Dr. Maria Dietrich auf Nachfrage darauf hin, dass man im Klinikum Fichtelgebirge schon immer auch ambulant entbinden kann. Das umfassende Informationsangebot der Frauenklinik ergänzte Michael Paland, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, bei den stündlichen Kreißsaalführungen: Er klärte über die verschiedenen Möglichkeiten der Schmerztherapie bei der Geburt auf. Groß war auch der Andrang im Untersuchungszimmer der Gynäkologischen Ambulanz beim kostenreduzierten 3-D-Ultraschall, der faszinierende Bilder des ungeborenen Kindes liefert.
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