Barrierefrei und schmuck

Stolz zeigt Pfarrer Josef Triebenbacher den neugestalteten Pfarrsaal, der bis zu 80 Gästen Sitzplätze bietet. Bild: jr
Lokales
Bayern
25.10.2014
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Die umfassenden Sanierungsarbeiten am Pfarrzentrum Herz Jesu sind zwar noch nicht abgeschlossen. Damit sich Gläubige und Interessierte aber einen Eindruck verschaffen können, lädt Pfarrer Josef Triebenbacher am Sonntag zu einem Tag der offenen Tür.

Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten. Das will Pfarrer Josef Triebenbacher, ein gebürtiger Kondrauer, am Sonntag von 14 bis 17 Uhr zeigen. Stündlich finden Führungen statt. Auch an die jungen Besucher ist gedacht. Auf sie warten Spiele, Basteln und Malen. Gegen 16 Uhr findet im Pfarrsaal ein offenes Singen statt. Zudem locken ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Kaffee.

Vor drei Jahren begannen die Arbeiten am Pfarrzentrum Herz Jesu. Die Sanierung in vier Bauabschnitten kostet die Pfarrei rund 880 000 Euro. Bei der Finanzierung hilft ein 50-prozentiger Zuschuss der Diözese. Auch die Stadt Marktredwitz ist mit im Boot. Pfarrer Josef Triebenbacher, seit sechs Jahren in Herz Jesu, wünscht sich nichts sehnlicher, als dass die Arbeiten bald abgeschlossen werden können. Im ersten Bauabschnitt wurde die Pfarrverwaltung an die Südwestseite des Pfarrhauses verlegt. Sie ist jetzt leicht zu erreichen. Im zweiten Bauabschnitt folgte die Neugestaltung des Pfarrheimbereichs - mit neuer Küche und sanitären Einrichtungen sowie einem Behinderten-WC. Angebaut wurde ein rund 28 Quadratmeter großer Jugendraum. Viel tat sich auch im Pfarrsaal, der bis zu 80 Sitzplätze bietet. Ein Schmuckstück der Innenhof des Pfarrzentrums, der sich für Konzerte anbietet. Sämtliche Räume sind barrierefrei zu erreichen. Der dritte Bauabschnitt umfasste den Ausbau der Räume für die Schulkinderbetreuung im Untergeschoss des Pfarrhauses. Dazu wurde ein eigener Zugang vom Kindergarten geschaffen. Sämtliche Räume wurden renoviert, die Toiletten neu gefliest und die Beleuchtung stark verbessert. Im letzten Bauabschnitt (Wohnbereich von Pfarrer Josef Triebenbacher) wurden Fußböden und sanitäre Anlagen erneuert, außerdem die Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallation auf Vordermann gebracht. Zudem wurde ein kleines Appartement für eine Pfarrhausfrau eingerichtet. Speziell im Wohnbereich sind noch einige Arbeiten zu erledigen.
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