Bilanzpressekonferenz der VR-Bank Fichtelgebirge - Vorstandsvorsitzender Johannes Herzog ...
Dividende schmilzt auf zwei Prozent

Die Vorstände Christian Mandel und Johannes Herzog (von links) sowie Matthias Benesch (rechts), Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung, erläuterten am Donnerstagnachmittag die wichtigsten Zahlen der Bilanz der VR-Bank Fichtelgebirge. Bild: hd
Lokales
Bayern
12.03.2015
54
0
Nicht nur die Sparer ärgern sich über niedrige Zinsen. Auch die Banken haben es immer schwerer Geld zu verdienen. So muss die VR-Bank Fichtelgebirge die Dividende auf zwei Prozent senken.

"Ein ausgesprochen respektables Ergebnis sowie eine rege Kreditnachfrage bilden die Eckpunkte für den Jahrgang 2014", eröffnete Vorstandsvorsitzender Johannes Herzog die Bilanzpressekonferenz der VR-Bank Fichtelgebirge. Zusammen mit Vorstand Christian Mandel und Matthias Benesch, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung, präsentierte Herzog am Donnerstagnachmittag durchwegs gute Zahlen. Das Buchkreditvolumen konnte um rund 15,7 Millionen Euro oder 8,9 Prozent auf 192 Millionen Euro gesteigert werden. "Auf der Einlagenseite war zwar ein leichter Rückgang auf rund 268,3 Millionen Euro zu verzeichnen, was im Wesentlichen auf die Konsumfreude und die hohe Investitionsbereitschaft der Mitglieder und Kunden zurückzuführen ist." Christian Mandel und Herzog erläuterten: "Wir werden das gute Ergebnis nutzen, unsere Eigenkapitalbasis nach den Anforderungen der Europäischen Bankenaufsicht sowie der Europäischen Zentralbank weiterhin zu stärken." Konkret bedeute dies eine Zuführung von über 3,1 Millionen Euro zu den Rücklagen der VR-Bank Fichtelgebirge. "Damit werden wir unsere Kernkapitalquote von 11,93 Prozent auf 15,82 Prozent signifikant erhöhen." Andererseits treffe die Niedrigzinspolitik der EZB auch die VR-Bank. Deshalb wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Vertreterversammlung eine Dividende von zwei Prozent vorschlagen. Im Vorjahr zahlte die VR-Bank Fichtelgebirge noch vier Prozent. Johannes Herzog: "Mit dieser Dividende liegen wir derzeit weit über jeder Verzinsung vergleichbarer Anlageformen."

2014 betreute die VR-Bank Fichtelgebirge ein Kundenanlagenvolumen von 449,5 Millionen Euro. Ein Jahr davor waren es 444,4 Millionen Euro. Die Kundengelder bezifferte Vorstandsvorsitzender Johannes Herzog mit 268,3 Millionen Euro (2013: 272,1 Millionen Euro). Die Ausleihungen stiegen von 176,3 auf 192 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis betrug 2,51 Millionen Euro, nach 2,551 Millionen Euro im Jahr 2013.
Weitere Beiträge zu den Themen: Marktredwitz (7171)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.