Blechbläserquintett spielt in Fichtelgebirgsrealschule - Vom feierlichen Choral bis zur ...
Musikhörstunde mit "Rekkenze Brass"

Lust auf mehr machte "Rekkenze Brass" in der Fichtelgebirgsrealschule. Die Schüler dankten mit kleinen Präsenten für eine kurzweilige Musikhörstunde. Im Bild von links die Musiker Benjamin, Rene, Rainer, Christine und Peter von "Rekkenze Brass", im Vordergrund Schüler Paul mit dem Triangel. Bild: lpp
Lokales
Bayern
18.06.2015
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Eine Musikhörstunde der besonderen Art erlebten Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufen der Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz. "Rekkenze Brass" stand auf dem Stundenplan oder genauer gesagt auf der Bühne. Rekkenze, das war 1135 die altslawische Bezeichnung einer Dorfsiedlung, aus der die Stadt Hof hervorgegangen ist. Und Brass ist die Bezeichnung für Messingblech. Rekkenze Brass ist ein Blechbläserquintett, das 843 Jahre später aus den Reihen der Hofer Symphoniker gegründet wurde und mittlerweile als eigenständiges Ensemble Konzerte und Auftritte in über 20 Ländern aufzuweisen hat. Die fünf Profimusiker präsentierten den Kindern einen wahrlich professionellen Hörgenuss in Vollendung. Der Bezirk Oberfranken und die Oberfrankenstiftung unterstützen solche Musikhörstunden. Damit soll bei den Kindern das Interesse am Erlernen eines Musikinstrumentes oder des Gesangs vermittelt werden. "Vielleicht könnt ihr später dann einmal in einem Orchester mitspielen", ermunterte Schulleiter Oliver Brandt in seiner Begrüßung die Schüler. Die Musiker stellten sich zusammen mit ihren Instrumenten bei den Schülern vor. Mit der Trompete und einer Piccolotrompete spielte Benjamin, an der Posaune waren Rene und Christine zu hören, Rainer spielte die Tuba und Peter wiederum Trompete. Facettenreich präsentierten die Vollblutmusiker die verschiedenen Stilrichtungen vom feierlichen Choral bis zum zeitgenössischen Beitrag in gleich vier Sprachen, nämlich englisch, deutsch, französisch und "musikalisch". Die universelle Sprache der Musik kann über alle Sprachgrenzen hinweg verständlich sein, verdeutlichte das Ensemble und brachte traurige und lustige Hörbeispiele. Ins Programm eingebunden wurde Julia. Sie "sortierte" die Bläser mit ihren Instrumenten nach der Tonhöhe. Bei einem Experiment, nämlich Augen schließen, still sein und sich nicht bewegen, galt es, einem Choral zu lauschen. Und das fehlende Instrument bei einem Musikstück für sechs Instrumente spielte nicht ganz freiwillig Paul aus den Reihen der Schüler. Er schlug die Töne auf dem Triangel und erhielt von seinen Schulfreunden kräftigen Applaus. Die Vielseitigkeit der Instrumente stellten die Musiker beim abschließenden Posaunensolo und einem Rap vor. Mit "Muss i denn zum Städtele hinaus" verabschiedeten sich die exzellenten Blechbläser.
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