Brand- und Todesursache unklar

Lokales
Bayern
23.03.2015
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Zwei Frauen kamen mit dem Schrecken davon. Für einen 56-Jährigen kam aber jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte konnten ihn nur noch tot aus seiner Wohnung bergen, in der Freitagnacht ein Feuer ausgebrochen war.

Als das Feuer, dessen Ursache bis dato nicht bekannt ist, ausbrach befanden sich neben dem Opfer noch eine 75-jährige und eine 43-jährige Frau in ihren Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus in der Goethestraße.

Die Jüngere von beiden konnte ihre Wohnung selbständig verlassen und kam unbeschadet davon. Die ältere Frau wurde mit der Drehleiter der Feuerwehr aus ihrer Wohnung im ersten Stock befreit und in ein Krankenhaus gebracht. Auf Nachfrage bei der Polizei hieß es gestern Nachmittag, dass die Brandursache weiterhin unklar sei. Auch die genaue Todesursache sei noch nicht geklärt. Spekulativ hieß es seitens der Polizei, dass man von einer schweren Rauchvergiftung ausgehe. Dass der Mann bereits vor Ausbruch des Feuers tot in der Wohnung lag, sei eher unwahrscheinlich.

Eigene Eingänge

Das Haus in dem sich vier Wohnungen befinden ist bis auf weiteres unbewohnbar. Es ist eines von mehreren zusammengebauten Häusern, die insgesamt 15 Wohneinheiten beherbergen. Da die Häuser jeweils eigene Eingänge haben, sind die anderen Gebäude, die auch keinen Schaden genommen haben, nicht von der Beschlagnahmung durch die Polizei berührt. Am heutigen Montag werden die Untersuchungen im versiegelten Gebäude weitergehen. Möglicherweise wird auch noch ein Gutachter hinzugezogen.

Ein Großaufgebot der Marktredwitzer Feuerwehr und umliegender Wehren sowie Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Polizei waren am Freitag zum Brandort geeilt. Insgesamt beteiligten sich etwa 100 Einsatzkräfte an der Rettungs- und Löschaktion. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus mehreren Fenstern.

Schwerer Atemschutz

Nachdem der Verbleib weiterer Bewohner unklar war, suchten Spezialisten der Feuerwehr mit schwerem Atemschutz nach ihnen. Der Gebäudetrakt ist schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden geht nach ersten Schätzungen in Richtung mehrere Zehntausend Euro.
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