Bürgermeister-Stellvertreter Horst Geißel bezeichnet den FC Lorenzreuth als Vorzeigeverein und ...
Zweiter Fußballplatz in unmittelbarer Reichweite

FCL-Vorsitzender Siegfried Mittelmeier (rechts) und Zweiter Bürgermeister Horst Geißel (links) zeichneten Peter Kastner (hinten von links), Ernst Rupprecht, Walter Heuschmann, Herbert Vogel und Winfried Gravogl sowie Roger Heuschmann (vorne von links), Holger Küspert, Hubert Lederer, Karsten Küspert sowie Dieter Kappauf für ihre langjährige Treue aus. Bild: hfz
Lokales
Bayern
23.03.2015
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"Der FC Lorenzreuth ist der bedeutendste Fußballverein der Stadt." Die lobenden Worte wählte Zweiter Bürgermeister Horst Geißel bei der Jahreshauptversammlung der Kicker aus dem Marktredwitzer Stadtteil. Er begründete seine Wortwahl mit den beeindruckenden Zahlen und Plänen, die die Verantwortlichen ihren Mitgliedern präsentierten.

Auslastung erreicht

Vorsitzender Siegfried Mittelmeier informierte, dass der 319 Mitglieder zählende Verein, derzeit 142 Jugendlichen eine fußballerische Heimat bietet. Mit den beiden Herrenmannschaften im Spielbetrieb sei die Maximal-Auslastung des Fußballplatzes erreicht. "Wenn wir unseren Spielern weiter eine einigermaßen annehmbare Qualität bieten wollen, brauchen wir einen zweiten Platz", ließ er die Katze aus dem Sack. Die Planungen dafür seien in vollem Gange und ein erster Kostenvoranschlag liege vor. "Wir stehen in engem Kontakt mit Oberbürgermeister Oliver Weigel, der uns bei einem Treffen eine zusätzliche Option offenbaren will."

Sorgen bereiteten dem Vorsitzenden die beiden Einbrüche in den Garagen am Vereinsgelände, bei denen unter anderem drei Aufsitzrasenmäher gestohlen wurden. "Insgesamt entstand ein Schaden von etwa 20 000 Euro." Zwar seien die Schäden weitgehend durch die Versicherung gedeckt, aber durch Vorsorgeeinrichtungen und neue Schließanlagen seien enorme Kosten entstanden.

Wegen einer länger geplanten Platzsanierung musste der Otto-Nothhaft-Cup 2015 entfallen. Dafür wartet das FCL-Pokalturnier im Sommer 2015 mit einem attraktiven Teilnehmerfeld auf. Der SV Neusorg (Kreisliga Weiden), der Oberpfälzer Bezirksliga-Aufsteiger SVSW Kemnath und Nord/West-Landesligist 1. FC Sand geben am 4. und 5. Juli in Lorenzreuth ihre Visitenkarte ab. "Ich bin stolz, dass sich immer mehr Spieler aus den Herrenmannschaften auch im Jugendbereich als Trainer engagieren", sagte der Vorsitzende.

Tania Nothhaft, zuständig für die Finanzen im Verein, legte ein "bisher noch nicht da gewesenes Ergebnis" vor. Nach dem Pächterwechsel in der Vereinsgaststätte, hätte sich der Umsatz im Sportheim verdreifacht. Michael Selhorst legte für die A- bis D-Junioren, die in der JFG Region Marktredwitz spielen, die Bilanzen vor. Alle Teams spielten mindestens Kreisliga, wobei hier die U15 vor dem "Titel-Hattrick" steht und die U17 sogar in der Bezirksoberliga eine scharfe Klinge schlägt. Matthias Standfest, Nikolai Nothhaft und Felix Kremer berichteten im Kleinfeld-Bereich von ungebrochenem Zulauf. Tommy Skotnik schilderte den Status quo bei der 1. Mannschaft. Das gewonnene Relegationsspiel in Konnersreuth vor 750 Zuschauern sei Dank des dadurch geglückten Klassenerhalts ein herausragendes Ereignis gewesen. Die Teilnahme an der Futsal-Bezirksmeisterschaft im Winter kam für alle überraschend. Für das Frühjahr peile die Mannschaft den möglichst sorgenfreien Klassenerhalt in der Kreisliga an. Die 2. Mannschaft suche nach dem Abstieg aus der Kreisklasse noch nach Stabilität. Dafür gebe es jedoch keine zeitlichen Vorgaben.

Passende Lösung sicher

Horst Geißel bezeichnete den FC Lorenzreuth als Aushängeschild der Stadt und Vorzeigeverein. "Eure Bedingungen mit fast 50 Prozent jugendlichen Mitgliedern sind einmalig." Und auch für die neuen Pläne des Vereins hatte er einen Ratschlag parat: "Für einen zweiten Fußballplatz werden wir sicherlich eine passende Lösung finden."
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