Demo gegen rechten Aufmarsch

Lokales
Bayern
07.11.2014
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Eine rechte Gruppierung, eine Nachfolgeorganisation des heuer verbotenen "Freien Netzes Süd", hat wieder ein sogenanntes "Heldengedenken" angemeldet, informiert die Stadt Wunsiedel. Es sei offensichtlich, dass dieses Gedenken am 15. November letztlich Rudolf Heß gelte.

Deshalb formiert sich eine bürgerliche Aktion gegen Rechts. Ein Hauptthema der Gegendemonstration: "Gedenken an das Verbrechen der Todesmärsche". Im Aufruf heißt es: "Wir nehmen nicht hin, dass Nazis auf diesen Wegen in unserer Stadt für einen Kriegsverbrecher marschieren dürfen. Wir wollen wie in den vergangenen Jahren zu Ehren der Opfer diese Wege begehen."

Außerdem treten die Teilnehmer der Gegendemonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und für einen würdigen Umgang mit Fremden, insbesondere Flüchtlingen, ein.

Der DGB wird mit einer eigenen Kundgebung mit Info-Stand am Busbahnhof vertreten sein. Die beiden Kirchengemeinden wollen mit Stationengottesdiensten, die von der Friedhofskirche (Egerstraße), von der katholischen Kirche (Senestreyplatz) und vom Kindergarten in der Maximilianstraße zum Marktplatz führen, ihren Beitrag leisten. Der Zeitplan: Auftakt DGB und Stationengottesdienste 13.30 Uhr mit Zügen zum Markt, Hauptkundgebung am Marktplatz um 14 Uhr, Ende gegen 16.30 Uhr.
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