Der Mitarbeiter als Unternehmer

Scherdel-Werksleiter aus Deutschland, Frankreich, Tschechien, Portugal, Russland, Japan, China, Mexiko, Brasilien sowie aus den USA und aus der Slowakei gruppierten sich nach einer Vorstellung mit den Nationalflaggen zum Erinnerungsbild. Bild: jr
Lokales
Bayern
29.09.2015
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Scherdel - Weltkonzern und Familienunternehmen - feierte am Wochenende das 125-jährige Bestehen. Dabei hob Scherdel-Geschäftsführer Marcus Bach vor 1500 Mitarbeitern aus allen Niederlassungen hervor: "Jeder, der heute hier im Zelt sitzt, hat seinen Beitrag zum Erfolg geleistet."

Marcus Bach sagte nicht ohne Stolz: "Wir sind heute in vielen Bereichen Weltmarkt- und Technologieführer. Ich danke allen Mitarbeitern für die loyale Unterstützung." Wichtig war Bach: "Unser Betriebsklima ist familiär. Und das zeichnet uns aus."

Geschäftsführer Marcus Bach blickte auf die Chronik des Unternehmens, das sein Urgroßvater Sigmund Scherdel gegründet hatte. Dank zollte er seinem Vater Walter Bach, der seit 1961 die Leitung inne hat. "Mein Vater hat große Fußspuren vorgegeben. Wir dürfen nicht stehen bleiben, müssen uns vielmehr auf die immer globaler werdende Welt einstellen." Neben der Festrede von Wirtschaftsstaatssekretär Franz-Josef Pschierer (wir berichteten) war eine Podiumsdiskussion Höhepunkt des Festaktes. Dabei erzählten alle Beteiligten, wie sie zum ersten Mal auf die Firma Scherdel aufmerksam wurden. Landrat Dr. Karl Döhler zitierte Walter Bach mit den Worten: "Wir dürfen nicht kopieren, wir müssen kapieren." Europaabgeordnete Monika Hohlmeier hatte schon vor 36 Jahren den ersten Kontakt zur Firma Scherdel. Oberbürgermeister Oliver Weigel erinnerte sich an seine Kindergartenzeit. "Dort bekamen wir keine Bauklötze, sondern Federn zum spielen." Bundestagsabgeordneter Hans-Peter Friedrich dankte besonders Walter Bach. Er habe nicht nur das Unternehmen geprägt, sondern mit seinem Engagement eine ganze Region. Professor Dr. Franz Magerl (Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden) erinnerte sich an Ventilfedern, die seinen ersten Kontakt zur Firma bildeten. Betriebsratsvorsitzender Florian Gelius machte deutlich: "Wir Mitarbeiter sind froh, bei Scherdel arbeiten zu dürfen. Jeder Mitarbeiter ist dabei Unternehmer an seinem Arbeitsplatz."

Oberbürgermeister Oliver Weigel und Betriebsratsvorsitzender Florian Gelius überreichten einen Feldahorn, Baum des Jahres 2015, sowie eine Ruhebank. Im Anschluss präsentierten sich die Werkleiter aus allen Scherdel-Standorten rund um den Erdball.
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