Dominik Bogensperger stemmt 92,5 kg bei "Deutscher"
Eine neue nationale Bestmarke

Lokales
Bayern
27.11.2014
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Der KSC II Amberg war sehr erfolgreich bei den deutschen Meisterschaften im Bankdrücken 2014. Der Klub holte dreimal Gold und zweimal Bronze, und Dominik Bogensperger stemmte mit 92,5 kg einen Rekord bei den A-Jugendlichen.

18 Damen und 74 Herren qualifizierten sich für die nationalen Titelkämpfe der Jugend, Junioren und Aktivenklassen bei der SG Randersacker. Der KSC II Amberg stellte sechs Teilnehmer und setzte in Startgruppe eins der Damen gleich ein kräftiges Ausrufezeichen.

Sowohl Gabi Hirner (bis 57 kg Körpergewicht) als auch Frieda Holzer, aus taktischen Gründen diesmal bis 84 kg startend, gehören bereits der Master I Klasse an, also den Athleten über 40 Jahre. Das hinderte beide aber nicht daran, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten.

Während Hirner ihrer Konkurrentin Helena Hoffmann aus Ilsede mit 105 kg zu 100 kg das Nachsehen gab, kämpfte Frieda Holzer mit Eva Speth aus Burgau und Ursula Häuser aus Rüsselsheim gegen zwei weitere Nationalmannschaftsheberinnen um Gold. Mit gedrückten 112,5 kg behauptete sich Holzer am Ende gegen Speth mit 107,5 kg und somit gewannen beide KSC-Damen Gold bei den Aktiven.

Da wollten die Nachwuchsheber des KSC nicht nachstehen. Mit einer einwandfreien Serie von 85 kg, 90 kg und 95 kg sicherte sich Christian Bogensperger die Bronzemedaille bei den Junioren bis 66 kg Körpergewicht. Noch besser war sein Bruder Dominik Bogensperger. In der Klasse bis 59 kg Körpergewicht der A-Jugend setzte der talentierte Heber eine neue nationale Bestmarke.

Der neue deutsche Rekord des KSC-Athleten lautet nun 92,5 kg. Damit war bereits Goldmedaille Nummer 3 für den KSC II erkämpft und die Messlatte für die Herren sehr hoch gelegt.

Ex-Weltmeister Arthur Hirner kämpfte als Master-II-Athlet in der Klasse bis 83 kg Körpergewicht gegen die um 30 Jahre jüngere Konkurrenz um Platz 3, konnte aber nach gutem Einstand mit 180 kg die erforderlichen 185 kg nicht gültig in die Wertung bringen. Besser erging es Wolfgang Zimmermann bis 105 kg, auch bereits Master-I-Athlet, er schaffte 240 kg und den dritten Platz.
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