Dreierpack der richtige "Dosenöffner"

Felix Söllner. Bild: brü
Lokales
Bayern
02.12.2014
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In Trostberg begann die Eishockeypartie des ERSC Amberg neunzehneinhalb Stunden nach der Schlusssirene von Inzell in leicht aufgeheizter Stimmung: Beim letzten Besuch des ERSC in Trostberg hatte es eine wahre Strafzeitenflut gegeben und dies war vielen Zuschauern noch in Erinnerung. Die einheimischen "Chiefs" begannen - wie erwartet - sehr forsch und gingen schon früh in Führung. Da war es schon wichtig, dass Amberg nur 80 Sekunden später den Ausgleich folgen ließ. Duplizität der Ereignisse: Am Vortag hatte Florian Bartels mit einem Dreierpack im Anfangsdrittel die Löwen nach vorne gebracht, in Trostberg gelang dies seinem Sturmpartner Felix Söllner gegen den unsicheren Chiefs-Torhüter Johannes Käsmeier.

Dessen Gegenüber im Amberger Tor, diesmal Markus Buser, erwischte dagegen einen Sahnetag und ließ die Gastgeber ein ums andere Mal verzweifeln. Trostberg wirkte mannschaftlich nicht annähernd so kompakt wie der Vortagsgegner in Inzell, hatte aber mit den Piskunov-Brüdern und Oleg Matveenko sehr starke Einzelspieler, über die fast ausschließlich die Angriffe der Chiefs liefen. Sergej Piskunov weckte auch zum Beginn des Mittelabschnittes mit dem frühen Anschlusstreffer zum 2:3 die Hoffnungen der Gastgeber. Aber die Amberger versenkten neben drei Gestängetreffern die Scheibe auch noch ebenso oft im Tor, darunter ein gewaltiger Schlagschuss von Boris Flamik. Der Slowake war auch mit einem genialen Pass der Initiator des schönsten Treffers der Partie, den Daniel Krieger in Unterzahl erzielte.

Das 3:6 in der Schlussminute des Drittels für die Gastgeber war vermeidbar und gefährlich, denn im letzten Abschnitt schienen sie mit einem weiteren Treffer zum 4:6 wieder herankommen zu können. Es dauerte allerdings gerade zwölf Sekunden, dann hatte Kirill Groz den Drei-Tore-Abstand wieder hergestellt. Der ERSC Amberg verwaltete den Vorsprung nun sicher, gestützt auf Markus Buser und einem überragenden Boris Flamik. Mit der Schlusssirene gelang Simon Bogner der achte Treffer.
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