Europas Westernreit-Elite beim Breeders Derby in Kreuth
In vollem Galopp

Da staubt es gewaltig, wenn die Pferde aus hohem Tempo eine Vollbremsung hinlegen. Der Sliding Stop ist eine der Disziplinen beim Westernreiten. Einer der begehrtesten Titel, der "Breeders Derby Champion" wird in Kreuth vergeben. Bild: Art&Light
Lokales
Bayern
12.06.2015
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Spektakuläre Sliding Stops (Vollbremsungen), schnelle Rollbacks (180-Grad-Wendungen) und Spins (mehrere 360-Grad-Wendungen um die Hinterhand): Europas beste Westernreiter mit rund 300 Pferden sind vom 22. bis 28. Juni beim NRHA Breeders Derby in der Ostbayernhalle in Kreuth bei Rieden am Start. Der mit über 30 000 Euro dotierte Wettbewerb zählt zu den bedeutendsten im europäischen Turnierkalender. Das Breeders Derby bietet in diesem Jahr gleich zwei Höhepunkte: Die Klassen für 5- und 6-jährige Pferde und für die deutschen Westernreiter die letzte Sichtung für die FEI-Europameisterschaft in Aachen.

Der Titel "Breeders Derby Champion" ist eine der begehrtesten Auszeichnungen in Europa. Die Teilnehmer müssen sich in einem Vorlauf (25. Juni) qualifizieren. Die Besten der Kategorien Non Pro und Open treffen dann am Samstag, 27. Juni, erneut aufeinander. Am letzten Tag des Breeders Derbys, am Sonntag, 28. Juni, geht es dann insbesondere für die deutschen Reiner ums Ganze. Der für diesen Tag angesetzte CRI 3-Stern ist die letzte Sichtung vor der FEI-Europameisterschaft im August in Aachen.

Doch auch Reiter aus Österreich, der Schweiz, Schweden und Finnland nutzen diesen CRI, um sich einen Platz in Aachen zu erkämpfen. Deutschland geht als Titelverteidiger an den Start - sowohl in der Mannschaft als auch in der Einzelwertung. Drei der Gold-Mannschaft von 2013 werden auch in Kreuth am Start sein: Der amtierende Europameister in der Einzelwertung Alexander Ripper, Grischa Ludwig (der Bitzer holte 2013 EM-Einzel- Bronze) und Sylvia Rzepka. Weitere Reiter aus Deutschland sind Steffen Breug, Verena Klein, Alexander Koller, Oliver Stein, Jürgen Pieper und Mona Dörr. Insgesamt gehen nach derzeitigem Stand 18 Pferd-Reiter-Kombinationen an den Start.
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