Fast fehlerlose Leistung

Fachbereichsleiter Kreisbrandinspektor Dieter Höfer, Jugendbeauftragter Florian Frank, Bürgermeister Werner Nickl, Kreisrat Ely Eibisch (von links), Kreisjugendwart Achim Graßold (am Mikrofon) und stellvertretender Kreisbrandrat Andreas Wührl (Sechster von links) lobten Teilnehmer und Organisatoren.
Lokales
Bayern
16.09.2015
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Mit einer Überraschung endete der zehnte Jugend-Leistungsmarsch des Landkreises Tirschenreuth am Wochenende: Die Jugendfeuerwehr Löschwitz-Kaibitz I schnappte sich den Wanderpokal. Ebenfalls Trophäen gab es für die Nächstplatzierten Hohenthan II und Gastgeber Guttenberg.

Kreisjugendwart Achim Graßold und alle Ehrengäste waren voll des Lobes über die Organisation dieser Mammutveranstaltung. Glückwünsche galten der Feuerwehr Guttenberg, allen voran Jugendwart und Organisator Erwin Hoffmann für die Vorbereitung.

19 Punkte Abstand

An der Veranstaltung, die auch unter Werner-Baier-Gedächtnismarsch bekannt ist, beteiligten sich 21 Jugendfeuerwehren. Vier Gruppen meldete Beidl-Schönficht, drei Waldershof und Hohenthan, je zwei Löschwitz-Kaibitz und Falkenberg. An elf Stationen hatte der Feuerwehrnachwuchs sein praktisches und theoretisches Können unter Beweis zu stellen. Dabei blieben zwölf Gruppen unter 100 Fehlerpunkten. Da wiederum ragte Löschwitz-Kaibitz I heraus. Nur 6,1 Punkte standen bei diesem Team zu Buche. Die Nächstplatzierten kamen auf 25,1 (Hohenthan II) und 43,6 (Guttenberg).

Wie Kreisjugendwart Achim Graßold bei der Siegerehrung betonte, habe sich an den elf Stationen mit Übungen aus dem gesamten Feuerwehrbereich gezeigt, dass sehr intensiv geübt worden sei. Er war sich sicher, dass die Aufgaben unter einfachen Bedingungen beherrscht werden. Es sei aber verständlich, wenn sich in einem Wettbewerb unter Zeitdruck kleine Fehler einschleichen. Um diese auch in Stresssituationen zu vermeiden, gelte der Grundsatz: "Üben, üben und noch einmal üben."

Graßold dankte den Feuerwehren Kastl, Schönreuth, Atzmannsberg, Zwergau, Waldeck, Reuth, Unterbruck und Löschwitz, die als Helfer bei den Stationen im Einsatz waren. Ein Lob galt auch dem Radfahrerverein Concordia Guttenberg für die Pizzas aus dem eigenen Backofen, dem BRK sowie den Sponsoren König Otto Bad, Raiffeisenbank Steinwald eG, Frey Wohnen Weiden, AXA-Versicherungen Wagner Kastl, Ponnath Metzger Kemnath und Versicherungskammer Bayern Bayreuth. Ebenso würdigte der Kreisjugendwart die Helfer um Martina Höfer für die Auswertung am Computer.

Herausragendes geleistet

Bürgermeister Werner Nickl stellte die großartigen Leistungen der Jugendlichen heraus. Diese bildeten die Grundlage für den Fortbestand der Feuerwehren und dienten der Festigung der Dorf- und Ortsgemeinschaften. Ein Sonderlob hatte er für Erwin Hoffmann parat, der in der Jugendarbeit Herausragendes leiste. Besonders freute sich Nickl, dass die Feuerwehrjugend im Stadtbereich so erfolgreich abgeschnitten hat. Als kleine Anerkennung überreichte er den Veranstaltern einen Scheck.

Für den verhinderten Landrat Wolfgang Lippert stellte Kreisrat Ely Eibisch ebenfalls die sehr gute Organisation heraus. Der Landkreis unterstütze die Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes. Das Feuerwehrwesen sei ein wichtiger Bestandteil im täglichen Leben. An den Kreisjugendwart überreichte Eibisch einen Scheck. Kreisbrandinspektor Andreas Wührl sah im Leistungsmarsch eine tolle Veranstaltung, die zum festen Bestandteil der jährlichen Arbeit geworden sei. Die Guttenberger hätten gezeigt, dass auch kleine Ortswehren derartige Großveranstaltungen hervorragend ausrichten können.
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