Flora, Fußball und Familie

Seinen 85. Geburtstag feierte Max Hösl (Mitte sitzend mit Gattin Erika) mit einer großen Gratulantenschar. Bild: ang
Lokales
Bayern
27.11.2015
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Max Hösl feiert seinen 85. Geburtstag. Er ist eine Institution bei der Feuerwehr, der Pfarrgemeinde und den Fußballern. Die Gartenarbeit hält ihn jung.

Zur Feier seines Geburtstages im Sportheim des TSV Reuth hatte Max Hösl nicht nur eine große Verwandtenrunde geladen, auch Abordnungen der Kirche und der Gemeinde, sowie der Feuerwehr und der Fußballer machten ihm die Aufwartung. Fußball war schon immer eine große Leidenschaft des Jubilars, schon bald nach dessen Gründung 1947 schloss er sich dem TSV Reuth an, dem er bis heute die Treue hält. Zunächst selbst aktiv, war Hösl in den fünfziger und sechziger Jahren der "Stamm-Linienrichter" der Reuther Kicker. "Fußball bestimmt auch heute noch weitgehend seine Freizeit, heute halt meist am Radio oder am Fernseher", erzählt seine Gattin Erika, die ihm seit mehr als einem halben Jahrhundert treue Wegbegleiterin ist, "zu jedem Sonntagnachmittag gehört das Fiebern nach den TSV-Ergebnissen."

Eine Institution ist das Ehrenmitglied Hösl bei der Premenreuther Feuerwehr. Von den 71 Jahren seiner Zugehörigkeit regelte er die Hälfte davon als Hauptkassier die Vereinsfinanzen und zählte stets ob aktiv oder passiv zu den zuverlässigsten Leuten. Feuerwehr-Vorsitzender Dietmar Schieder wusste dies bei seiner Gratulation zu würdigen. Mit einem weiteren, schon über viele Jahrzehnte währenden Engagement verdient sich Hösl Anerkennung innerhalb der Pfarrgemeinde und durch seine Hilfsbereitschaft bei all seinen Mitbürgern. Durch seine Sangesbegeisterung stimmte er die Kirchenlieder an, war auch schon mal Pfarrgemeinderatsvorsitzender. Pflege und Sauberhaltung der Premenreuther Pfarrkirche samt Außenbereich liegt ihm noch heute sehr am Herzen. Dabei standen ihm seine Ehefrau und die beiden Töchter Margit und Claudia hilfreich zur Seite. Die Mäharbeiten erledigt heute Schwiegersohn Otto, sagt der Jubilar schmunzelnd.

Pater James und Monsignore Martin Neumaier sowie Bürgermeister Werner Prucker gratulierten und dankten. Viel Zeit plant der gelernte Mauerer, der von 1955 bis zur Rente bei der Bahn beschäftigt war, für sich, seine Gattin und die Familien der Töchter nebst Schwiegersöhnen und den beiden Enkeln Michael und Lisa ein. Wenn sie anrücken, schmeißt der Hobbygärtner seine Werkzeuge bereitwillig zur Seite.

Am liebsten ist es Max und Erika Hösl, wenn sich alle um ihren Esszimmertisch im Geburtshaus des Jubilars versammeln. Dort wuchs der Jubilar mit seinen Eltern Hans und Maria Hösl als jüngstes von acht Geschwistern auf. Neben seinem Garten hält sich der Jubilar in erster Linie mit dem ausgiebigen Durchforsten der Tagespresse und dem Lösen kniffliger Rätselaufgaben fit.
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