Für Ausbildung und Automaten

Das Bankgebäude ertüchtigen und zugleich einen Neubau errichten will die VR-Bank Fichtelgebirge am Standort in der Kraußoldstraße. Schon vor vier Jahren war das alte Homa-Gebäude dort abgerissen worden. Entstehen sollen dort ein eingeschossiger Zugangsbereich, sowie ein viergeschossiges Treppenhaus mit Nebenräumen. Bild: jr
Lokales
Bayern
04.12.2015
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Das ist doch schon ein bisschen Weihnachten: Millioneninvestitionen werden die Stadt weiter voranbringen.

Fast schon vorweihnachtliche Freude kam in der jüngsten Bauausschusssitzung mit Blick auf die Tagesordnung auf. Gleich drei markante Bauanträge gab es zu behandeln, die alle Millioneninvestitionen am Standort Marktredwitz vorsehen. "Alle drei Bauanträge tun der Zukunft unserer Stadt gut", freute sich Oberbürgermeister Oliver Weigel. Klar, dass die Bauanträge alle einstimmig genehmigt wurden.

Schon vor vier Jahren wurde das frühere Homa-Gebäude bei der VR-Bank Fichtelgebirge abgerissen. Seit dieser Zeit gab es verschiedene Überlegungen des Bankinstituts, wie die freigewordene Fläche genützt werden kann. In vielen intensiven Gesprächen wurde jetzt eine Lösung mit der VR-Bank erreicht. Ende Oktober ging nun der Bauantrag bei der Stadt ein.

24-Stunden-Zone

Vorgesehen ist, das bestehende Gebäude zu ertüchtigen und einen Neubau zu errichten, der den neuen Zugangsbereich, ein viergeschossiges Treppenhaus und verschiedene Nebenräume beinhaltet. Im neuen Eingangsbereich wird die 24-Stunden-Zone mit den Automaten untergebracht. Ertüchtigt werden beide Ober- und das Dachgeschosse. Durch den Neubau erweitert sich die Fläche um etwa 500 Quadratmeter. Klaus Helm (Bauamt) machte deutlich, das sich die Neugestaltung des Bankgebäudes nahtlos in die Umgebung einfügt. Die Stadt hofft, dass es nun im kommenden Jahr mit den Bauarbeiten losgeht.

Bfz plant Neubau

Ebenfalls einen Neubau plant die Bfz an der Wölsauer Straße, wo sie erst vor zwei Jahren ihr erstes Vorhaben realisiert hat. Dort soll jetzt in unmittelbarer Nachbarschaft ein Werkstatt- und Seminargebäude entstehen. Der Neubau hat eine Größe von 26 mal 13,5 Meter. Ins 2. Untergeschoss kommen die Werkstatträume, ins 1. Untergeschoss Werkstätten mit Sanitärräumen, ins Erdgeschoss die Seminar- und Verwaltungsräume und ins 1. Obergeschoss weitere Seminarräume.

Geplant ist, dass eventuell noch ein 2. Obergeschoss errichtet wird. Die einzelnen Stockwerke sind mit einem Aufzug verbunden. Der Neubau wird in den Hang hinein gebaut. Südlich des Neubaus sollen 27 Stellplätze entstehen. Oberbürgermeister Oliver Weigel wusste von einer Investitionssumme in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Ausgebildet werden sollen am neuen Standort vor allem Mitarbeiter im Metall- und Kunststoffbereich. Gleichzeitig verspricht sich Weigel eine Aufwertung der Einfahrt in die Stadt von Wölsau her kommend. Laut Weigel soll es im Bereich Bfz/ATU eine neue Verkehrsregelung mit einer Rechtsabbiegespur geben wird. "Besser kann's nicht laufen", kommentierte Weigel die dortige Entwicklung.

Neue Lagerhalle

Gleich in der Nachbarschaft will das Autohaus Brucker seinen bisherigen Standort erweitern. Neu gebaut werden eine Lagerhalle mit Waschplatz, eine Fahrzeugaufbereitung und eine weitere Halle mit Werkstatt. Dazu ist beabsichtigt, den Gebäudebestand im Westen und Südwesten abzubrechen. Die neue Lagerhalle soll eine Größe von 40 mal 11,5 Meter haben und sieben Meter hoch werden. Eine weitere Halle für die Werkstatt soll 20 mal 13 Meter groß werden. Die Halle für die Fahrzeugaufbereitung soll 38,6 mal 10 Meter werden. Die Neubauten werden insgesamt auf rund 1100 Quadratmetern errichtet. Oberbürgermeister Oliver Weigel begrüßte ausdrücklich die dortige Entwicklung und hoffte auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Im Zuge der Bauarbeiten wird der angrenzende Angerplatz nicht beeinträchtigt. "Die Schützenfeste können weiter stattfinden", sagte Weigel. Kurt Rodehau (SPD) fragte an, ob nicht die Lkws mit der Autoanlieferung gleich auf das Firmengrundstück fahren könnten und nicht auf der Straße halten müssen. Weigel sicherte zu, dieses Problem mit der Firmenleitung anzusprechen.
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