Ganz narrisch auf die Arbeit

Faschingspräsident Alexander Hübner (links) und Vorstand Walter Heindl (rechts) bedanken sich bei Fotograph Bernhard Eckstein (Mitte links) und Filmer Stefan Ernstberger (Mitte rechts) bei der Einteilung zum Faschingszug Münchenreuth. Bild: privat
Lokales
Bayern
15.01.2015
30
0

Die Münchenreuther Faschingsnarren läuten schon wieder den Endspurt ein. Präsident Alexander Hübner stellte jetzt im Vereinsheim die Personaleinteilung für den Faschingszug vor. Stefan Ernstberger und Bernhard Eckstein riefen den Gaudiwurm im Vorjahr in Erinnerung.

Der Faschingszug wird sich traditionell am Faschingsdienstag um 14 Uhr durch das Kappldorf schlängeln. Im Vereinsheim trafen sich daher jetzt die Faschingsnarren. Der Saal war restlos besetzt, wie es in einer Pressemitteilung heißt. "Sehr schön, wenn so viele da sind, obwohl es eigentlich nur Arbeiten zu verteilen gibt", freute sich Präsident Hübner. "Dann kann es ja wieder losgehen mit dem Fosnatzuch".

Nach einem Schluck Sekt auf das neue Prinzenpaar Rebecca I. (Rebecca Ernstberger) und Christopher I. (Christopher Ernstberger) und einem "Micharath helau" startete Hübner mit der Vorstellung der Personaleinteilung für den diesjährigen 43. "Fosnatzuch".

Wagenbaumeister

Dabei wurden auch alle Themen vorgestellt, die der Elferrat entdeckt und ausgearbeitet hat. Die Wagenbaumeister legen nun wieder Hand an, um die Themen darzustellen. Mit dazu helfen werden auch etwa wieder die Schützen aus Hundsbach mit einer eigenen Gruppe.

Anschließend zeigte Bernhard Eckstein mit einem Bildervortrag die Aktivitäten des Schlüsselclubs beim Tirschenreuther Faschingszug 2014 und vor allem beim eigenen Faschingszug in Münchenreuth. Eckstein begleitet die Umzüge seit Jahrzehnten mit seiner Kamera.

Besucher in Kostümen

Bei vielen der gezeigten Schnappschüsse blieb kein Auge vor Lachen trocken. Da wurde so manch vergessenes Thema wieder in Erinnerung gerufen. Dabei hatte Eckstein auch Bilder von kostümierten Besuchern des Zuges dabei. "Das wäre schön, wenn da dieses Jahr noch mehr in Kostümen kommen würden", regte der Hobbyfotograph an, "... da dies immer schöne Aufnahmen von fröhlichen Menschen werden".

Stefan Ernstberger, der sich seit über einem Jahrzehnt um die filmische Dokumentation des Faschingszuges kümmert, begeisterte die Besucher wieder mit einem gut 90-minütigen Film über das Faschingstreiben am Faschingsdienstag. Ernstberger hatte dabei in viel Kleinarbeit von Faschingszug, Gardetanz, Büttenrede und Kehraus die Aufnahmen geschnitten und zusammengestellt. Dabei zeigte er den Besuchern aus dem Vorjahr etwa die Darstellungen zum Wahlkampf zur Kommunalwahl, die "Konnersreuther Antrag-Vergesser", den Bademantel-Gang im Sibyllenbad oder die Sauna im Amt für ländliche Entwicklung. Für viele der Teilnehmer des Faschingszuges ist dies dann auch immer eine schöne Gelegenheit den Zug selbst zu sehen. Denn häufig bekommen die Akteure selbst nicht viel von ihrem Zug mit.

Im Faschingsfieber

Tags darauf zeigten die Schlüsselcluberer dann den Film nochmals, insbesondere für die Kinder und Senioren. Auch hier war der Saal wieder restlos besetzt. "Spätestens nach den Bildern und Eindrücken vom Vorjahr, sind wir alle jetzt wieder im Faschingsfieber", wie Schlüsselclub-Vorstand Walter Heindl anmerkte. Was aber dieses Jahr dargestellt - und dann von Eckstein und Ernstberger wieder dokumentiert - wird bleibt geheim, bis der Startschuss zum Faschingszug 2015 fällt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Münchenreuth (428)Januar 2015 (7958)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.