Generalsanierung kostet rund 900 000 Euro - Feier mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer
Barrierefrei ins Pfarrzentrum Herz Jesu

Im neugestalteten Pfarrsaal von Herz Jesu können bis zu 80 Sitzplätze geschaffen werden. Bild: jr
Lokales
Bayern
04.07.2015
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"Es ist das erste Mal seit der Weihe unserer Pfarrkirche vor über 50 Jahren, dass uns ein amtierender Diözesanbischof aus Regensburg besucht und mit uns Gottesdienst feiert", freut sich Pfarrer Josef Triebenbacher schon auf Sonntag, 26. Juli. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer kommt zum Abschluss der Generalsanierung des Pfarrzentrums Herz Jesu nach Marktredwitz.

Die Kosten der Sanierung waren mit 880 000 Euro veranschlagt. "Wir werden wohl 900 000 Euro knapp überschreiten", informiert Pfarrer Josef Triebenbacher, ein gebürtiger Kondrauer, der seit 1. September 2008 in der Pfarrei Herz Jesu wirkt.

Vier Abschnitte

Vor vier Jahren begannen die Arbeiten am Pfarrzentrum Herz Jesu. Nötig waren vier Bauabschnitte. Die Diözese Regensburg bezuschusst die Kosten am Pfarrhaus mit 60 Prozent und am Pfarrheim mit 50 Prozent. Zuschüsse erwartet Pfarrer Triebenbacher noch von der Stadt Marktredwitz und vom Bayerischen Jugendring. Dank zollt der Geistliche dem früheren Oberbürgermeister Hans Achaz von Lindenfels. Wegen seines Engagements habe es 10 000 Euro von der Theresienstiftung Marktredwitz gegeben. Die restlichen Kosten muss die Pfarrei aus eigenen Mitteln tragen. Bis auf kleinere Restarbeiten seien alle Maßnahmen abgeschlossen. Im ersten Bauabschnitt war die Pfarrverwaltung an die Südwestseite des Pfarrhauses verlegt worden. Es folgte die Neugestaltung des Pfarrheimbereichs - mit neuer ausreichend großer Küche, zeitgemäßen sanitären Einrichtungen und einem Behinderten-WC. Angebaut wurde ein rund 28 Quadratmeter großer Jugendraum. Neu hergerichtet wurde der Pfarrsaal, der bis zu 80 Sitzplätze bietet. "Ein Schmuckstück wurde der Innenbereich des Pfarrzentrums, der sich für Konzerte geradezu anbietet." Sämtliche Räume seien barrierefrei zu erreichen. Im dritten Bauabschnitt wurden die Räume für die Schulkinderbetreuung im Untergeschoss des Pfarrhauses ausgebaut. Dazu wurde ein eigener Zugang vom Kindergarten aus geschaffen. Nicht vergessen wurde der Wohnbereich von Pfarrer Josef Triebenbacher: neue Fußböden und sanitäre Anlagen. Außerdem wurde die Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallation auf Vordermann gebracht. Auch entstand ein kleines Appartement für eine Pfarrhausfrau. Im Oktober hat Pfarrer Triebenbacher seine Wohnung bezogen. "Ja, ich fühle mich hier wohl", sagt der Geistliche, der noch heuer seinen 65. Geburtstag feiert. "Wenn ich gesund bleibe, mache ich weiter und bleibe Pfarrer von Herz Jesu." (Hintergrund)
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